| Die leichten
Schritte des Wahnsinns von Polina Daschkowa ![]() aus dem Russischen von Margret Fieseler Komposition: Henrik Albrecht Bearbeitung und Regie: Peter Rothin WDR 2004 104 Min. Lena Poljanskaja: Natalia Wörner Wenjamin Borissowitsch Wolkow: Axel Milberg Regina Valentinowna Gradskaja: Steffi Kühnert Olga Sinizyn: Frauke Poolman Katja Sinizyna: Patrycia Ziolkowska Mitja Sinizyn: Alexander Khuon Sergej Krotow: Dimitri Alexandrov Anna: Antonia Sarah Herrmanns Professor Sitschkin: Bernt Hahn Igor: Gereon Nußbaum Ina Jewgenjewna / Sekretärin: Petra Redinger Tanja: Cathérine Seifert Genadi / Radiosprecher / Locke: Markus Scheumann Ludmilla / Dicke Frau: Susanne Bredehöft Büffetfrau / Kinderfrau: Gisela Keiner Beamter / Kellner / Fernsehmoderator: Gregor Höppner Schlafwagenschaffner: Peter Rothin Student: Gregor Rothin Mädchen 1 / Tatjana: Anna Kaplun Mädchen 2 / Flughafenansagerin, russisch: Maryya Gaysynskaja Michael Barron: Tyree Glenn jr. Sascha Slepak: Josef Tratnik Pate: Horst Mendroch Lara: Silke Linderhaus Jewgeni / Werbestimme, männlich, russisch / Mann 3, russisch: Boris Kosak ![]() Natalia Wörner ![]() Regisseur Peter Rothin mit Axel Milberg © WDR/Sibylle Anneck Lena Poljanskajas gut organisiertes Leben als alleinerziehende Mutter und Redakteurin einer Literaturzeitschrift wird plötzlich durcheinander gebracht: Ihr Studienfreund Mitja soll sich im Drogenrausch erhängt haben, doch Lena glaubt nicht daran. Bei seiner Beisetzung entdeckt Lena Einstiche auf Mitjas rechter Hand. Doch Mitja war Rechtshänder! Zwei Tage später ein weiterer Todesfall: Mitjas Frau Katja stirbt in ihrer brennenden Wohnung. Auch sie hatte Zweifel am selbstverschuldeten Tod ihres Mannes geäußert. Langsam begreift Lena, dass sie einer gefährlichen Fährte folgt und selbst ins Fadenkreuz geraten ist. Polina Daschkowa, geboren 1960 in Moskau, studierte Literatur und arbeitete als Journalistin und Übersetzerin. Sie gilt als eine der erfolgreichsten Kriminalautorinnen Russlands. |
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| Bemerkungen: | Polina Daschkowas
Geschichte bringt einen guten, aber gängigen Thrillerplot in eine
dafür eher ungewöhliche russische Szenerie. Der Fall stellt
sich zunächst etwas spröde auf, wird jedoch, je weiter die
Handlung voranschreitet, immer gefälliger. Sobald die Geschichte
dann Fuß gefasst hat, wird es - und bleibt es dann auch -
inhaltlich spannend. Das Sprecherensemble ist nicht nur toll besetzt, sondern agiert auch entsprechend gut. Einzig Axel Milbergs Verkörperung von Wolkow schaffte es nicht wirklich, dieser Figur eine nachvollziehbare Farbe zu verleihen. Dieser Charakter blieb mir immer etwas zu wenig greifbar. Auch die Umsetzung weist ein paar Dinge auf, die mir eher den Hörspaß ein wenig nach unten gezogen haben. Insbesondere die permanente russische Kirmesmusik, die ungeachtet von den Handlungsverläufen zwischen die Szenen geworfen wurde, ist mir da nachhaltig in negativer Erinnerung geblieben. Ein guter und origineller Thriller in einer ungewöhnlichen Umsetzung, die leider der Geschichte nicht gerecht werden kann. |
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Meine
Wertung: + +
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