| Die Leiden des jungen Werther von Johann Wolfgang von Goethe Regie:Walter Niklaus Bearbeitung: Alfred Schrader Musik:Günter Neubert Rundfunk der DDR 1976 61 Min. Werther: Detlef Heintze Frau: Marlies Reusche Charlotte: Regina Bader Mann: Uwe Zerbe Wilhelm: Heinz-Martin Benecke Fremder: Wolfgang Anton Bedienter: Fred Delmare Fräulein von S.: Astrid Bless Gesandter: Gert Gütschow Adelin: Friedhelm Eberle Graf: Wolf Goette 1. Mädchen: Sieglinde Reimann Schmidt: Siegfried Worch 2. Mädchen: Ingrid Hille Friederike: Maxi Hoffmann Alter: Dietrich Machow Albert: Peter Rauch Alte: Ruth Willi Das Leben des gebildeten jungen Mannes in der kleinen engen Stadt macht einzig die Schönheit der sie umgebenden Natur erträglich. Werther liest und malt und empfindet - bis er auf einem Ball Lotte kennenlernt. Allein ihre Gegenwart versetzt ihn in einen traumhaften Zustand, läßt ihn alle Welt vergessen. Das Glück hat ein jähes Ende, als Lottes Verlobter Albert zurückkehrt. Der Gegensatz zwischen den beiden Konkurrenten tritt in einer Diskussion über die Legitimität des Selbstmordes offen zu Tage. Werther verläßt Lotte und Albert ohne Abschied. Er wird als bürgerliches Mitglied in die Delegation eines adligen Gesandten aufgenommen, kehrt aber angeekelt von höfischer Eitelkeit in Lottes Nähe zurück. Seine Eifersucht steigert sich nun ins Unerträgliche. Ein letztes Mal besucht Werther Lotte, ein letztes Mal liest er aus dem Ossian und fühlt sich eins mit der verwandten Seele. Aus seiner heftigen Umarmung flüchtet Lotte jedoch ins Nebenzimmer und verriegelt die Tür. Werther vollendet noch in derselben Nacht den längst begonnenen Liebesbrief und erschießt sich mit Alberts Pistolen. |
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