| Die Reise nach Braunschweig |
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Autor: |
Wilhelm ten Haaf |
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Produktion: |
WDR 2005 |
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Regie: |
Frank-Erich Hübner |
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Länge: |
ca. 116 Min. |
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Mitwirkende: |
Phillip
Fuchs, Celine Vogt, Lukas Schreiber, Max von der Groeben,
Hüseyin Michael Cirpici, Edda Fischer, Gabriele Blum
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Inhalt: |
Im Jahr 1618 beginnt in Deutschland zwischen
protestantischen und katholischen Fürsten ein blutiger Krieg
um
Macht und die „richtige“ Religion. Paul
Koog, der
einzige Sohn eines wohlhabenden Kaufmanns aus Braunschweig, wird im
Frühjahr 1618 zu Verwandten in den Ostschwarzwald geschickt.
Dort
kommt er aber nie an. Denn die Postkutsche, in der er sitzt, wird
überfallen und ausgeraubt. Die Diebe verkaufen ihn an den
brutalen
Gerber Kustos. Hier wird er mit drei anderen Kindern – Maria,
Philipp und Georg – als Arbeitssklave gehalten. Die vier
beschließen zu fliehen, ihre Flucht gelingt, ihr Ziel ist
Braunschweig. Eine lange abenteuerliche Reise steht ihnen
bevor.
Wilhelm ten Haaf, geboren 1952, erhielt 1989 den Preis für
Literatur und Umwelt des Landes NRW. Er studierte Theaterwissenschaft,
Philosophie und Germanistik in Köln, begann 1985 zu
veröffentlichen, schrieb für viele Kinderbuchverlage,
aber
auch für Sendungen
wie „Siebenstein“ (zdf),
„Kakadu“ (Dkultur), „Die Sendung mit der
Maus“
(ard) u.v.a. Er lebt in der Nähe von Olpe/Biggesee.
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Bemerkungen:
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Wilhelm ten Haaf erzählt hier ein
Abenteuer
für Kinder, das von Frank Erich Hübner in sehr
gelungenen
Weise zu Gehör gebracht wird. Die zwar ein wenig
klischeebesetzte
Erzählung der Kinder, die in den Anfangswirren
des 30jJährigen-Krieges in die Gefangenschaft eines
skrupellosen Gerbers geraten, von dort fliehen und sich nach
Braunschweig durchschlagen, bietet alles, was eine Abenteuergeschichte
für Jugendliche haben muss.
Bei aller Fiktion zeichnet diese Produktion doch ein sehr anschauliches
und glaubhaftes Bild der damaligen Zeit, und auch die hier agierenden
Figuren wirken in ihren Dialogen und Darstellung recht echt. Eine tolle
Leistung liefern insbesondere die vier Sprecher der Kinder ab.
Mit viel Liebe zum Detail wird auch bei der Soundkulisse gearbeitet
.Wunderbar thematisch und zeitlich passende Musiken und
Geräusche
kommen zu Gehör, so dass das Eintauchen in diese historische
Kulisse ein Kinderspiel ist.
Wenngleich diese Produktion vielleicht kein augewiesener Meilenstein in
der Hörspielproduktion für Kinder ist, eine deutliche
Empfehlung, das Radio hier einzuschalten, muss man hier aber auf jeden
Fall aussprechen. Ein tolles und spannendes Abenteuer, das
über
die komplette Spielzeit richtig gut zu unterhalten weiß.
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