Die Weiberbrigade

von Inge Müller

Regie: Wolfgang Schonendorf
Rundfunk der DDR, 1960
55 Min.


Nägle: Marianne Wünscher
Kaschiebe: Lotte Loebinger
Vera: Ingrid Ohlenschläger
Hilde Prill: Lissy Tempelhof
Anna Zabel: Helga Raumer
Brigadier: Jochen Thomas
Häcksel: Helmut Müller-Lankow
Karl: Günther Haack
Egon: Heinz Scholz
Zabel: Willi Narloch
Meister: Albert Garbe
Sekretär: Norbert Christian
in weiteren Rollen: Fred Düren, Werner Troegner und Herbert Köfer


Die Brigadierin Nägle eckt an: sie hat es von der Küchengehilfin zur Schlosserin gebracht und fordert solche Entwicklungsmöglichkeiten nun auch für die Frauen in ihrer «Weiberbrigade». Und sie hält den Moralforderungen ihrer Vorgesetzten ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung entgegen.

Inge Müller, 1925 in Berlin geboren, wurde im Januar 1945 als Kraftwagenfahrerin und Luftwaffenhelferin eingezogen, blieb nach einem Bombenangriff drei Tage lang verschüttet und musste später ihre Eltern tot aus den Ruinen bergen. Nach Kriegsende war sie Sekretärin, Trümmerfrau, Arbeiterin und Journalistin. Mit ihrem zweiten Ehemann, einem Kommunisten und Zirkusdirektor, lebte sie in privilegierten Verhältnissen. Sie schrieb Kinderbücher und Texte für Kinderrevuen. 1953 lernte sie Heiner Müller kennen, der 1955 ihr dritter Ehemann wurde. Gemeinsam schrieb das Paar mehrere Stücke. Mit ihren eigenen Hörspielen und Theatertexten feierte Inge Müller Erfolge. Doch die persönlichen Krisen häuften sich. Nach vielen Suizidversuchen nahm sich Inge Müller am 1. Juni 1966 das Leben.









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