| Dixie Chicken
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Autor: |
Frank Ronan |
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Produktion: |
SWR / NDR 1998 |
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Regie: |
Norbert Schaeffer |
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Länge: |
55 Min. |
Mitwirkende: |
Ulrich Wildgruber, Gerd Andresen, Kornelia Boje, Ulrike Krumbiegel, Walter Renneisen u.a.
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Inhalt: |
Ein Lancia Spider rast in hoher Geschwindigkeit auf die
Klippen von Black Rock zu. Aus den Lautsprechern dröhnt Little
Feats „Dixie Chicken“, während der Wagen 200 Meter in
die Tiefe stürzt. Der Fahrer war Rory Dixon, ein
ungläubiger und egozentrischer Architekt, vor dessen
Sexbesessenheit niemand sicher war, weder die Freundinnen seiner Frau
Helen, noch deren Ehemänner – und auch seine eigene Tochter
Corinna nicht. War es ein Unfall, war es Selbstmord oder gar Mord, wie
Helen vermutet? Die Polizei jedenfalls treibt die Nachforschungen nicht
besonders engagiert voran, was auch im Interesse von Andy McGrath zu
sein scheint, einem korrupten Regierungsbeamten und ehemaligen
Freund Rorys. Als Corinna kurze Zeit später durch einen
vorgetäuschten Selbstmord umkommt, ist die Verwirrung perfekt.
Frank Ronan, geboren 1963 im County Wexford, Irland, gewann für
seinen ersten Roman „Der Mann, der Evelyn Cotton liebte“
den Irish Times Literature Prize. Seitdem veröffentlichte er
zahlreiche Romane, Kurzgeschichtensammlungen und Hörspiele.
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Bemerkungen:
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Ein Hörspiel mit originellem Auftakt. Hier sorgt
insbesondere die gewählte Erzählerperspektive für
Hörinteresse. Denn die allwissende Instanz "Erzähler" wird
hier durch Gott selbst eingenommen und damit auch gleich ein gewisses
Gewicht in die Geschichte selbst gelegt.
Leider war's das dann aber auch schon. Denn bis auf ein paar
interessante Betrachtungen von Gott selbst, ist hier nicht viel
Interessantes dabei. Insbesondere zündet der eigentliche Plot
irgendwie überhaupt nicht. Nicht nur etwas wirr, sondern auch vor
allem Belangslos und wenig ins Ohr gehend, bereitet dieses
Hörspiel dann auch insgesamt nur wenig Hörspaß.
Die Umsetzung hätte es vielleicht retten können, aber auch
hier verstolpert man sich etwas in der merkwürdigen Story.
Irgendwie schafft man hier nur sehr bemühte hörbare
Strukturen.
Hier sollte man also ein Ohr für etwas merkwürdige
Geschichten mitbringen - ein wenig Stehvermögen wäre zudem
nicht schlecht, um die eine oder andere Länge auszuhalten.
Insgesamt ein Hörspiel, das mich persönlich kaum
überzeugen konnte.
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