Der letzte Detektiv (26) Nachtcafé

von Michael Koser
Regie: Werner Klein
BR 1994
49 Min.




Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Computer: Peer Augustinski
sowie Ulrich Beiger, Diana Körner, Simone Rethel, Claudius Zimmermann, Dirk Galuba u.a.


Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, Juli 2013. Das Lokal heißt Drittwelt. Der letzte Schrei. Erlebnis mit Pfiff. Und echten Hungernden vor der Plastikkuppel. Als Gäste: Jonas und sein Begleiter Sam, Kassandra Krug, die reichste Erbin von Babylon, einsdreißig – höchstens, und ihr Begleiter Dr. Lumbago, zwei Meter im Quadrat, Nasenknick, Blumenkohlohren. Und was wollen die beiden von Jonas und Sam? – Van Gogh. Vielmehr: sein Gemälde Nachtcafé, das Albin Krug, Kassandras Vater, gehört. Hat ihn eine halbe Milliarde gekostet. Albin Krug ist schon 120 Jahre alt. Und er will Nachtcafé mitnehmen. In den Sarg. Ins Krematorium. Wenn er tot ist. Jonas und Sam müssen das unbedingt verhindern. Trotz Robodogs, Robokillern, elektronischen Fallen und Alarmanlagen!


Michael Koser, geb. 1938 in Berlin, Schriftsteller. Hörspiele u.a. Film Noir (DLR 2000), Die Schule der Glücksritter oder: Arsène Lupin trifft Al Capone (DLR 2004). Weitere Krimireihe Professor van Dusen (RIAS; DKultur 1978-99, 79 Folgen).


Bemerkungen:

Jonas darf mal wieder in einem echten Kriminalfall ermitteln, in den er durch einen vermeintlich harmlosen Auftrag selbst hineinstolpert. Er soll Van Goghs berühmtes Gemälde "Nachtcafé" stehlen, um es in Sicherheit zu bringen, bevor es der derzeitige Besitzer mit ins Grab nimmt.
Natürlich kommt es irgendwie anders und plötzlich sind alle hinter Jonas her. Wer tatsächlich dahintersteckt, ist schnell klar, aber Michael Koser kann dabei auch noch überraschen und dem Stück nochmal eine besondere Wende geben.
Ein unterhaltsamer und - etwas derber - Showdown steht an.

Auch, wenn die ganz großen Zeiten dieser Reihe vorbei sind, ist die Folge "Nachtcafé" doch noch immer sehr unterhaltsam und vergnüglich. Größten Anteil haben daran vor allem Bodo Primus und Peer Augustinski, die auch hier wieder für höchst vergnüngliche Dialoge sorgen, die dem durchaus gelungenen Krimi den letzten Schliff geben.

Auch hier darf man also getrost einschalten.

Meine Wertung: + + +



 
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