| Der letzte Detektiv (27) Strafkolonie von Michael Koser Regie: Werner Klein BR 1994 54 Min. ![]() Mit Bodo Primus, Peer Augustinski, Kerstin de Ahna, Joachim Höppner, Karl Friedrich, Werner Klein u.a. Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, Juli 2013. Jonas steckt in einem Sack. Der hängt an einem Haken an der Wand einer engen Zelle. Vor ihm ein Auto-Judex. Ein quietschender und knarrender Würfel, der ihn gerade verurteilt: „Der Angeklagte wird wegen diverser Vergehen schnellstmöglich in die Strafkolonie verbracht. Zum dortigen Verbleib ohne zeitliche Limitierung!“ Jonas weiß, aus der Strafkolonie ist noch keiner lebend herausgekommen! Und dabei hatte der Job, den ihm Alonso Stammheim vermittelt hatte, so harmlos ausgesehen: Außenstände eintreiben, die Stammheim beim Pokern gewonnen hatte. Jonas ist deshalb von einem kurzen, schmerzlosen Einsatz ausgegangen. Deshalb hatte er darauf verzichtet, Stammheim abzuchecken. Und deshalb war er allein losgezogen. Ohne Sam! Und so ist er letztendlich im Bodybag gelandet. Am Haken. In der Zelle... Bemerkungen: Eine tolle Jonas-Folge mit viel "Mad Max III"-Flair. Jonas wird wegen seiner Verbrechen im Fall "Nachtcafé" verurteilt und muss in die Strafkolonie. Dort haben sich primitive Clans gebildet, die das Terretorium beherrschen. Hier muss sich Jonas nicht nur durchsetzen, sondern auch fliehen, denn er will ja so schnell wie möglich zurück nach Babylon. Allerdings ist bislang noch niemandem die Flucht gelungen. Ein interessanter Fall, dem es einzig an der größeren Auswahl der potentiellen Schurken mangelt, wodurch dem Hörer wieder sehr schnell klar sein dürfte, wohin der Hase hoppelt. Das gleicht sich aber durch das interessante Drumherum wieder aus. Die - inhaltlich, wie akustisch - gelungene Darstellung der Strafkolonie und das bewährte Gefüge zwischen Jonas und SAM (der sich diesmal in Jonas' Zahn in den Fall einschmuggelt), sorgen für ordentlich viel Hörspaß! Das Einschalten lohnt sich! Meine Wertung: + + + + |
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