Dood in't Watt
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Autor: |
Jochen Schimmang, Niederdeutsch von Jochen Schütt |
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Produktion: |
Radio Bremen/ NDR 2006, |
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Regie: |
Jochen Schütt
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Musik: |
Serge Weber |
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Team: |
Ton: Heike Langguth, Peter Nielsen
Technik: Kristine
Rockstroh
Regieassistenz: Robin Sobota
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Länge: |
47 Min. |
Mitwirkende: |
Personen 1954/56
Telkamp, jung - Nils Ove Krack
Andreas Landau - Erik
Rastetter
Diekmann, Kaufmann - Heino Stichweh
Arnold Prahm,
Fleischermeister - Claus Boysen
Kurt Lammers, Wirt - Frank Grupe
Helga,
seine Tochter - Birte Kretschmer
Ihno Ihns, Gelegenheitsarbeiter - Peter
Kaempfe
Fritz Ingwersen, Gelegenheitsarbeiter - Thomas Schiestl
Hausfrau -
Ingrid Waldau
junge Frau - Caroline Leisau
Polizist - Rolf B.
Wessels
Bürger des Ortes
Personen 2006
Telkamp, alt - Rolf
Nagel
Martin Landau - Siemen Rühaak
Rolf Gätke, Wirt - Klaus
Nowicki
Lina, Serviererin - Caroline Leisau
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Inhalt: |
Martin Landau ist nicht einfach als Feriengast an den Nordseedeich gekommen. Er
sucht etwas, nur weiß er nicht genau, was es ist. Er weiß nur, dass sein Vater
hier vor einem halben Jahrhundert plötzlich verschwand. Der alte Rentner Telkamp
aber, der erinnert sich plötzlich recht genau und es zeigt sich, dass das
dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte eine Fortsetzung hatte.
Jochen Schimmang, geboren 1948, ist Schriftsteller, lebte lange in Köln und
Paris und wohnt seit 2006 in Oldenburg. Er debütierte 1979 mit dem Roman "Der
schöne Vogel Phönix". Zuletzt erschien 2005 die Geschichtensammlung "Auf
Wiedersehen, Dr. Winter". Schimmang ist Mitglied im P.E.N. Zentrum
Deutschland.
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Bemerkungen: |
Ein sehr hörenswertes Hörspiel, dass aufgrund
des niederdeutschen Dialektes zwar sehr authentisch wirkt, leider aber
auch den Hörern Grenzen aufzeigt. Zwar lässt sich die grobe
Geschichte auch so verfolgen, ohne dass man jeden Halbsatz
tatsächlich versteht, zusätzlich erhöhen hier aber die
zwei zeitlichen Ebenen den Schwierigkeitsgrad.
Dennoch, die Produktion lohnt sich allein aufgrund der sehr gut
erzählten Geschichte, die mit viel düsterer Spannung
daherkommt.
Wer des Niederdeutschen halbwegs mächtig ist, der sollte daher
hier auf jeden Fall mal ein Ohr riskieren. Er wird mit einer bewegenden
Geschichte belohnt. |
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