Dorffmaiers Double
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Autor: |
Joy Markert |
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Produktion: |
WDR 2007 |
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Regie: |
Alexander Schuhmacher |
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Länge: |
55 Min. |
Mitwirkende: |
Peter Schnurr, Sigrid Burkholder, Agnes Julia Mann, Donata Höffer u.v.a.
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Inhalt: |
Wenn Diakonissen singend durch den Weingartener Wald
spazieren, können sie nicht ahnen, dass sie einen Mord miterleben
müssen, noch dazu an einem jungen Fußballspieler. Die Spur
der Mörder führt nach Georgien.
Und: Im 19. Jahrhundert sollen fromme Vorfahren der Diakonisse Claudia
in den Südkaukasus ausgewandert sein. Da das Landeskriminalamt dem
Ravensburger Kommissar Aufenanger die Hoheit über das Verfahren
entzieht, fliegt er mit den Diakonissen Claudia und Leoni sowie der
Mäzenin Elvira Heimerdinger nach Tiflis, um die dort von einem
Schwaben neugegründete evangelische Kirche und Diakonie zu
besuchen und dabei, sozusagen incognito, die Täter und ihre
Hintermänner aufzuspüren. Ohne Schwester Claudias Intuition
und ihre Fähigkeiten in Karate wäre er allerdings verloren.
Joy Markert,
geboren 1942 in Württemberg, lebt in Berlin.
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Bemerkungen:
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Diese Reihe gefällt mir insbesondere wegen ihrer
hörbaren Verhaftung in der Region. Der Mundartfaktor ist schon
sehr hoch, so dass man hier zum einen, eher den SWR als den WDR als
produzierenden Sender vermutet, zum anderen, Gleiches bezüglich
des Hörbarkeitsgebietes dieses Hörspiels gilt.
Nördlich des Mains werden hier schon einige Probleme haben, diesem Krimi zu folgen.
Es wird einem aber auch nicht wirklich leicht gemacht. Nicht nur der
Dialekt, auch die etwas verworrene, bzw. eher exotische Geschichte,
bremst ein wenig den Hörspaß. Der Plot ist
ungewöhnlich, seine Elemente fügen sich nicht wirklich gut
zusammen, so dass dieser Krimi leider etwas zu konstruiert wirkt.
Sehr positiv ist die Umsetzung zu bewerten. Alle Akteure wissen ihren
Figuren den richtigen Charakter zu geben. Hier sorgt natürlich
auch die Dialektfarbe für Authentizität.
Insgesamt gesehen, hat es Joy Markert hier ein wenig zu gut mit dem
Hörer gemeint und stiftet sprachlich als auch inhaltlich etwas
Verwirrung. Der bodenständige Rahmen und der etwas abgehobene Plot
wollen nicht richtig zueinander finden. Insofern kann ich "Dorffmaiers
Double" auch leider nur mit Einschränkungen empfehlen.
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