Eine amerikanische Tragödie

Zehnteiliges Hörspiel von Walther Franke-Ruta nach Theodore Dreiser

Musik: Hans Vogt
Regie: Helli Stehle
DRS 1949
10 x ca. 30 Min.


Mit:
Erzähler: Walter Arnold
Clyde Griffiths: Hans Hausmann
Griffiths Eltern: Magda Schmidt und Otto Crone
Sam Griffiths, Clydes Onkel: Emanuel Suter
Mrs Alice Griffiths, Tante: Agnes Delsarto
Gilbert Griffiths, Clydes Vetter: James Meyer
Esta Griffiths: Gertrud Werdenberg
Bella Griffiths + Mädchenstimme: Trudi Gerster
Mr Squire: Hermann Gallinger
1. Bellboy: Max Bachmann
2. Bellboy: Paul Bösiger
Alte Lady: Ruth Thurneysen
Ratterer: Otto Lehmann
Hortense: Pia Bommer
Werkmeister Whiggam: Berthold Büche
Telefonistin: Sibylle Münch
Roberta Alden: Margrit Ruppmann
Sondra Finchley: Roswitha Selmuth
Harry: Willy Duvoisin
Sheriff Fred Heit: Hans Haeser
Polizist Kraut: Fritz O. Schäuffele
Staatsanwalt Mason: Arthur Fischer-Streitmann
Senator Belknap, Verteidiger: Eugen Aberer
Pfarrer McMillan: Erwin Roth
Drei Fabrikmädchen: Nora O Mara, Elisabeth Witschi, Isabell Mahrer
Männerstimmen: Karlrobert Schäfer, Karl Blanckarts


Ein Stück Weltliteratur und die berühmteste Schweizer Märchenerzählerin einmal ganz anders - das bietet diese zehnteilige Hörspielproduktion aus dem Jahr 1949. Trudi Gerster, die Anfang September ihren 90. Geburtstag feiern darf, spielt darin die reiche unbekümmerte Kusine der Hauptfigur. Und das ist der junge Clyde Griffiths, der in der Grossstadt erfolglos um einen Platz an der Sonne kämpft.

Der Roman des amerikanischen Autors Theodore Dreiser erschien 1925 und erhitzte damals die Gemüter, denn Dreiser war ein unbequemer Chronist, der seiner Zeit den Spiegel vorhielt. Er zeichnete das Bild einer Gesellschaft, die im blinden Willen nach Macht, Reichtum und Liebe keine Menschlichkeit mehr kennt. Dreiser wusste, wovon er sprach; er selbst wuchs in äusserst bescheidenen Verhältnissen auf, und verdiente sich sein Brot an den unterschiedlichsten Orten mit allen möglichen Gelegenheitsjobs, bevor er von seiner schriftstellerischen Arbeit leben konnte.


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