| Ein fatales Fräulein |
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Autor: |
Patrick Quentin |
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Produktion: |
MDR 1998 |
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Regie: |
Irene Schuck |
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Bearbeitung: |
Irene Schuck |
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Länge: |
54 Min. |
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Mitwirkende: |
Sascha Icks - Nanny
Bodo Primus - Peter
Donata Höffer - Susan
Rita
Russek - Lottie
Achim Wolff - Brain
Peter Fricke - Gordon
Peter Fitz -
Inspector Barnes
Käthe Koch - Miss Mills
Imogen Kogge - Miss
Amberley
Achim Buch - John
u.a. |
Inhalt: |
Peter Duluth ist erfolgreicher Broadway-Produzent und mit einer beliebten
Schauspielerin glücklich verheiratet. Vielleicht hat er deshalb der in
unvergleichlich bescheidenere Verhältnisse eingezwängten Jung-Autorin Nanny
Ordway die Möglichkeit eingeräumt, in seiner Wohnung an ihrem Erstling zu
arbeiten. Schließlich ist er tagsüber auf den Proben, und Susan, seine Frau, ist
ohnehin zu ihrer Mutter gefahren. - Am Tage ihrer Rückkehr allerdings machen
sie, kaum dass sie ihr Schlafzimmer betreten haben, eine mehr als grausige
Entdeckung: Das junge Mädchen hängt am Kronleuchter und ist tot. - Hatte sie
eine Affäre mit Peter und sich, weil sie den verheirateten Mann nicht kriegen
konnte, umgebracht? Peter weiß, dass es nicht so war, aber er muss zugeben, dass
alles danach aussieht. Fassungslos ist er erst, als dieses vermeintliche
Verhältnis prompt durch eine Reihe offenbar glaubwürdiger Zeugenaussagen
bestätigt wird. Nicht nur, dass Nannys Zimmermitbewohnerin bestens über alles
Bescheid weiß. Auch seine eigene Haushälterin gibt an, das fremde Fräulein in
seinem Bett angetroffen zu haben. Und dann kommt auch noch ein Brief, in dem die
ihren edlen Verzicht erklärende Tote Peters Frau um Entschuldigung bittet ... -
Noch hofft Peter, dass sich die irrwitzigen Verstrickungen von selber aufklären
werden. Vielleicht war das komplizierte Mädchen in mehr als einer Weise
verrückt? Doch dann stellt sich heraus: Nanny Ordway hat keineswegs Hand an sich
gelegt. Nanny Ordway ist ermordet worden. Und: Sie war in der fünften Woche
schwanger! - Musste sie sterben, weil ein Skandal vertuscht werden sollte? -
Indes, verlassen von seiner Frau, geschnitten von seinen Freunden und wegen
drohender Verhaftung auf der Flucht, findet Peter Duluth mit einem Mal wieder
Boden unter den Füßen: Mit einem Mörder kann man zur Not umgehen, nicht jedoch
mit einem Gespenst. Er muss nur versuchen, diesen Mörder zu finden. |
Bemerkungen: |
Der Aufhänger der Geschichte ist zwar etwas unglaubwürdig und sorgt für abstruse
Verstrickungen. Die Lösung des Ganzen ist aber zum Glück sehr unterhaltsam und
wird auch den eher kritischen Krimifreund zufrieden stellen können.
Irene
Schuck hat dieses Hörspiel für den MDR sehr ansprechend unaufdringlich in Szene
gesetzt. Es klingt wesentlich älter, als es ist - was hier eindeutig als
Kompliment zu verstehen ist.
Ein Radiokrimi, auf den man sich etwas
einlassen muss, damit er gefallen kann, wenn man das jedoch tut, wird man eine
Radiostunde gut unterhalten. |
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