Einmal ein Mörder, immer ein Mörder
  Autor: Alan Alexander Milne
  Produktion: BR 1965
  Regie: Hanns Cremer
  Bearbeitung: Hanns Cremer
 
Länge: 44 Min.

Mitwirkende:

Kriminalschriftsteller: Peter Pasetti
Freerick Mortimer: Paul Dahlke
Tossmann: Horst Sachtleben
Roberts: Axel Scholz
Lord Hedingham: Rolf Illig
Sir William Kelso: Wolf Rathjen
Miss Travers: Susanne Schönwiese

Inhalt:

Bei einem gemeinsamen Essen unterbreitet Superintendent Mortimer von Scotland Yard dem Kriminalschriftsteller Jefferson Flint eine seiner berühmten Theorien. Nach seiner Meinung ist die einfachste Art, einen Mord zu begehen, immer die beste, weil die einfache Erklärung zu einfach ist, um glaubhaft zu sein. Nach einem Beispiel aus der Praxis befragt, erzählt Mortimer dem ungläubigen Flint vom Fall Hedingham. Zum Geburtstag Euer Lordschaft war eine Flasche Tokaier in das Haus geschickt worden. an dessen heimlicher Verkostung der Butler kurz darauf verstarb. Todesursache: Blausäurevergiftung. Das Pikante an der Geschichte war, daß mit der Flasche eine Visitenkarte von Lord Hedinghams ältestem und besten Freund abgegeben worden war. Das allerletzte, was ein Mörder täte wäre wohl, einer vergifteten Flasche Wein seine Visitenkarte beizulegen - dieser Meinung war damals auch der untersuchende Inspektor Tossmann - ein tödlicher Fehler. Denn bald darauf gelingt es dem Superintendenten nicht nur die Schuld des noblen Gönners zu erweisen, er selbst nutzt dessen, wie man gesehen hat, überaus wirksamen Trick, um seinerseits einen lang gehegten Mordplan in die Tat umzusetzen.

Bemerkungen:

"Einmal ein Mörder, immer ein Mörder" ist ein schöner alter Krimi aus den Archiven des BR. Die Geschichte ist sehr originell, da sich hier mehrere Stränge kreuzen und zu einer insgesamt überraschenden Pointe führen (die allerdings vielleicht schon etwas zu früh absehbar ist).
Getragen wird die Geschichte vom Duo Pasetti / Dahlke, die allein von dern Papierform schon ein Ohr wert sind. Insbesondere Paul Dahlke, der sich hier wortwörtlich in einen Rausch redet, überzeugt auf ganzer Linie.
Aber auch der Rest des Casts neben diesem famosen Duo kann sich hören lassen, wenngleich der Anteil insgesamt eher gering ist.

Ein sehr hörenswerter Krimi, mit einer überzeugender Geschichte, der man letztlich vielleicht nur vorwerfen kann, dass etwas wenig Last auf dem Motiv des ursprünglichen Mordes liegt.

 

 

Meine Wertung: + + + +

 

 

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