Ende gut
von Sibylle Berg

Regie: Claudia Johanna Leist
WDR 2005
43 Min.


Mit Sibylle Berg


Terroranschläge und Seuchen, Einsamkeit und Langeweile, Verrat und Gleichgültigkeit. Und - ach ja - ein knappes Happy End. Sibylle Berg ist die freundlich unbestechliche Chronistin des alltäglichen Elends. Zusammen mit Caspar Brötzmann, Gitarrenpoet mit Liebe zu den dunklen Tönen, präsentiert sie Protokolle der Ausweglosigkeit, dem totalen Untergang und dem guten Ende entgegen. Denn so ist nun mal das Leben: dunkel, wo immer man hinschaut; und schließlich irgendwie o.k., wenn man's so will. Oder wenn man's so sehen möchte. Und weil minus mal minus plus ergibt, entsteht ein Song in Kraft und Herrlichkeit, Schönheit und Wahrheit. Das Leben hat wieder einen Sinn.

Sibylle Berg lebt als Buchautorin und Dramatikerin in Zürich. Sie veröffentlichte u. a. „Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot“, „Sex II“ und „Das Unerfreuliche zuerst“. Für den WDR schrieb sie zuletzt das Hörspiel „Hongkong Airport, 23.45 h“ (2007). „Nie mehr lieben“ entstand nach dem gleichnamigen Theaterstück und wurde von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste zum Hörspiel des Monats Juli 2006 gewählt.
Zur Startseite