| Escobar - Aufstieg und Fall des King of Coke |
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Autor: |
Tom Noga |
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Produktion: |
WDR 2008 |
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Regie: |
Susanne Krings |
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Länge: |
50 Min. |
Mitwirkende: |
NN
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Inhalt: |
Für seine Geliebte Virginia Vallejo war er der
geborene politische Führer ein echter
„caudillo“. Die Menschen in seiner Heimatstadt verehrten
ihn als sozialen Wohltäter. Er selbst stilisierte sich als
Nachfolger Ché Guevaras im Kampf gegen den US-amerikanischen
Imperialismus.
Die restliche Welt kannte Pablo Escobar – geboren am 1.12.1949 in
Rionegro, gestorben in einem Kugelhagel am 2.12.1993 in Medellín
– als einen der größten und skrupellosesten Verbrecher
aller Zeiten. Als Kopf des Medellín-Kartells, das in den 70er
und 80er Jahren den Kokainschmuggel in die USA kontrollierte und seine
Mitglieder sagenhaft reich machte. Als Symbol für eine durch und
durch korrupte Gesellschaft: 1982, auf dem Höhepunkt seiner Macht,
zog Escobar ins kolumbianische Parlament ein. Und als gnadenlosen
Warlord: Um der Auslieferung in die USA zu entgehen, überzog er
Kolumbien mit Terrorattacken. Der so genannte Drogenkrieg forderte
über 2.000 Menschenleben und stürzte ein ganzes Land ins
Chaos.
„Escobar“ wurde durch ein Stipendium der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen gefördert.
Tom Noga lebt in Köln und am Ammersee. Er schreibt für Zeitungen und
produziert Features und Hörspiele. Seine Arbeiten wurden zwei mal mit
dem Hörfunkpreis der RIAS-Berlin-Kommission ausgezeichnet.
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Bemerkungen:
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Mehr Feature, denn Hörspiel, ist diese neue
Produktion des WDR. Tom Noga beleuchtet recht umfassend das Leben von
Pablo Escobar. Dabei wird schnell deutlich, dass man oft doch nur ein
recht reduziertes Bild dieser Figur hat. Insofern kann dieses
Stück schon ein paar dunkle Lücken schließen.
Das Hörinteresse rekrutiert sich hier hauptsächlich aus dem
Inhalt. Die Darstellungsform ist zwar, insbesondere mit den sehr
passend eingestreuten Musikstücken, sehr nett, aber folgt doch
eher einer gewissen Zweckmäßigkeit. Es
genügt dennoch, um das Stück, auch an inhaltlich etwas
unspektakuläreren Stellen, unterhaltsam zu halten.
Eine für den am Thema bereits interessierten Hörer sicherlich
eine gelungene Produktion, die aber wohl nicht genügt, um alle
anderen für diesen Personenkreis zu gewinnen. |
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