Expedition zur Wiege der Menschheit
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Autor: |
Georg Roloff |
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Produktion: |
WDR / NDR 2009 |
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Regie: |
Georg Roloff |
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Länge: |
Teil 1: 45 Min.
Teil 2: 40 Min. |
Mitwirkende: |
Lea:
Isabell Graf
Jan: Otto Reuters
Kainda: Wanda Büchner
sowie die Klasse 7c des Albertus-Magnus-Gymnasiums, Köln
u. v. a.
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Inhalt: |
Für Jan erfüllt sich ein lang
gehegter Traum. Er darf gemeinsam mit
anderen Schülern an einer Klassenfahrt nach Tansania
teilnehmen. Dort
begeben sich die Schüler auf Spurensuche nach den
Ursprüngen des
Menschen. Begeistert erkunden sie das Gelände, auf dem die
mehr als
drei Millionen Jahre alten Fußspuren des Australopithecus zu
finden
sind. Jan kennt den erbitterten Streit der Wisernschaftler: War unser
frühester Vorfahre, von dem es heute noch Spuren gibt, schon
ein
Affenmensch oder noch ein Menschenaffe? Auf jeden Fall haben sich diese
Hominiden vom Affenleben abgekehrt. Schließlich brachte die
neue Linie
uns hervor, die modernen Menschen. Jan und seine Mitschüler
erleben
eine spannende Führung ins Leatoli-Tal. Jan ist davon so
gefangen
genommen, dass er in den Sog einer Zeitreise gerät. Als er
später
wieder in die Gegenwart zurückkehrt, berichtet er von einem
unglaublichen Erlebnis. Darin spielt das Volk der Hazda eine
Hauptrolle, jene Ureinwohner Tansanias, die bis heute ein
abgeschiedenes Steinzeitleben führen.
Lea ist krank und kann daher die Klassenreise nicht mitantreten. Als
kleine Entschädigung fahren ihre Eltern mit ihr ins "Neandertal",
um sich dort auf die Spuren der Menschheit zu machen.
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Bemerkungen:
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Georg Roloff setzt hier eine gute Idee in ein
Hörspiel um, das man neudeutsch wohl als "Infotainement"
bezeichnen würde. Er bettet viel Wissenswertes in eine
zunächst einfach gestrickte Hörspielkulisse ein, die
später einen fantastischen Touch bekommt. Das mag zwar dem
Unterhaltungswert dienlich sein, wirkt aber in dem eher sachlichen
(allerdings nicht trockenen!) Hörspiel eher etwas aufgesetzt und
leicht deplatziert. Zum Glück stört diese Episode nur minimal
den Ablauf und hat zudem den positiven Aspekt, dass mit dem
Verschwinden von Lea bzw. dem Entfernen von Jan von seiner Klasse ein
paar Spannungsmomente eingestreut werden.
Die Sprecherleistungen können sich hören lassen. Ausgerechnet
einer der Hauptsprecher, Otto Reuters, war mir allerdings hier zu
fahrig. Da agieren einige der Newcomer aus der mitwirkenden Schulklasse
deutlich cooler und glaubwürdiger. Insgesamt ist die Mischung aus
gestandenen Sprechern und ganz frischen Stimmen aber durchaus gelungen.
"Expedition zur Wiege der Menscheit" ist ein unterhaltsames und auch
lehrreiches Hörspiel, das Wissen und Hörspaß gut zu
kombinieren weiß. Da stören auch einige kleine
Auffälligkeiten kaum.
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