Fingerlang

von Barbara Kühl


Regie: Christa Kowalski

Rundfunk der DDR 1980

43 Min.

Mitwirkende:
Axel Holst - Uli
Horst Lampe - Vater
Käte Koch - Mutter
Robert Pfeiffer - Oskar
Barbara Trommer: Frau
Fred Delmare - Hirschhorn
Werner Godemann - Silberblick
Astrid Bless - Ohrentrau
Fred-Arthur Geppert - Anton


Noch nie hat jemand den neuen Bürgermeister gesehen. Hirschhorn soll er heißen und gierig alle Knöpfe sammeln. Die beiden Gesetze, die er erlassen hat: 1. Klein sein ist verboten! und 2. Knöpfe tragen ist verboten! bringen die Bewohner von Großnickelhausen zur Verzweiflung. Hanna, der Frau des Uhrmachermeisters, rutscht dauernd der Rock herunter, aber was noch schlimmer ist, ständig muss sie ihren Sohn Uli verstecken, damit ihn niemand sieht. Denn Uli ist nicht größer als der Ringfinger seines Vaters und versteht überhaupt nicht, warum alle solche Angst vor Hirschhorn haben. Er will raus und erkunden, was im Palast von Hirschhorn los ist. Unbemerkt schleicht er in den Keller. Aber die Mutter hat das Mauseloch zugestopft. Zum Glück stößt gerade der ewig hungrige Maulwurf Anton durch den Kellerboden. Nach einer Mahlzeit Makkaroni gräbt er für Uli einen Tunnel zum Palast. Dort sitzt Hirschhorn inmitten all der gesammelten Knöpfe und schmiedet einen bösen Plan. Koste es, was es wolle, braucht er dafür aber noch den zweiten Knopf von Räuber Silberblicks Hose. Grün lackiert mit goldenen Punkten. Also muss Uli weiter, um Silberblick zu warnen, der sich mit seiner Liebsten Ohrentrau im Wald versteckt und in letzter  Zeit ständig streitet…

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