Fragmente einer Sprache der Liebe
   
von Roland Barthes
Bearbeitung und Komposition: Andreas Bick
WDR 2010
50 Min.


Mit Sebastian Blomberg und Hannah Herzsprung

Bild: SWR/WDR/Chassée
Regisseur Andreas Bick, Sprecher Sebastian Blomberg und Toningenieur Frank Kruse bei den Aufnahmen in der Zisterne des Wasserturms Prenzlauer Berg in Berlin; Bild: SWR/WDR/Chassée


In Form alphabetisch geordneter Sequenzen beschreibt der französische Schriftsteller und Philosoph Roland Barthes Szenen und Figuren des Liebesdialoges mit einem geliebten Subjekt. Durch die willkürliche Aufeinanderfolge von Begriffen wie Abwesenheit, anbetungswürdig, Begegnung, Bejahung etc. entsteht ein Text, dem keine Erzählung, keine Hierarchie und keine Entwicklung zu Grunde liegt. Barthes schreibt nicht über Liebe, sondern mit Liebe. Andreas Bick unterstützt das Rauschen der Sprache durch hypnotisch- rhythmische Elemente und öffnet dem Text erotisch-körperliche Dimensionen.


Andreas Bick, geboren 1964 in Marl. Komponist von Filmmusik und Audio-Art-Hörstücken. Toningenieur und Musikproduzent. WDR Prix Ars Acustica 2001 für „Dripping“. Lebt in Berlin.



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