| Ganz die Deine |
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Autor: |
Claudia Piñeiro |
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Produktion: |
DLR 2009 |
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Bearbeitung und Regie: |
Irene Schuck |
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Länge: |
49 Min. |
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Mitwirkende: |
Inés: Astrid Meyerfeld
Ernesto: Axel Milberg
Laura: Laura Maire
Heidrun Bartholomäus , Simon Boer, Katharina Burowa, Inga Busch,
Margrit Carls, Gilles Chevalier, Gerd Grasse, Ingeborg Medschinski,
Gerald Schaale, Nadja Schulz-Berlinghoff, Martin Seifert und Helmut Stange
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Inhalt |
Jede Frau wird unweigerlich irgendwann von ihrem Mann
betrogen, davon ist Inés, perfekte Ehefrau und Mutter,
überzeugt. Deshalb ist sie auch nicht überrascht, als sie in
der Aktentasche ihres Mannes Ernesto ein Zettelchen findet mit einem
Herz aus Lippenstift, unterschrieben mit "Ganz die Deine". Ab jetzt
untersteht Ernesto ihrer strengen Kontrolle. Als sie Ernesto an einem
regnerischen Winterabend heimlich folgt, wird sie Zeugin eines heftigen
Streits zwischen ihm und einer Frau. Die Frau stürzt, Ernesto
versenkt sie im nahegelegenen See: Endlich ist die Geliebte aus dem Weg
geräumt. Inés verhilft ihrem Mann zu einem Alibi, denn
schließlich verbindet Hass genauso sehr wie Liebe. Doch der
undankbare Ernesto denkt gar nicht daran, seine außerehelichen
Aktivitäten aufzugeben. Nun beginnt Inés einen
Rachefeldzug, von dem es kein Zurück mehr gibt.
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Bemerkungen: |
Seit geraumer Zeit kann man die Krimiursendungen des
DLR fast unbehört empfehlen. Gute - sowohl inhaltlich, als auch
von der Umsetzung her gesehen - Geschichten, die nicht unbedingt auf
den ausgetretenen Krimipfaden wandern.
In "Ganz die Deine" hat das Team um Redakteuer Torsten Enders auch
wieder eine sehr originelle Geschichte vorgelegt. Irene Schuck hat
Claudia Piñeiros Roman um die treu ergebene, aber betrogene
Ehefrau Inés für das Hörspiel bearbeitet. Es entstand
ein sehr wendungsreicher Plot, der angenehm gradlinig erzählt
wird, ohne dabei einen billigen Eindruck zu hinterlassen.
Irene Schuck zeichnet sich zudem auch für die Regie
verantwortlich, und auch hier absolviert sie eine erstklassige Arbeit.
Dem Stück kommt auch die Besetzung zu Gute, Astrid Meyerfeld
stemmt diese Produktion nahezu im Alleingang. Ergänzt wird diese
Leistung durch ein durchweg gut agierendes Ensemble, in dem sich auch
insbesondere Axel Milberg als Idealbesetzung erweißt.
Auch bei der Soundgestaltung gibt es nichts auszusetzen. Eine
unaufdringliche Geräuschkulisse ergänzt um viele passend
ausgewählte Musikstücke, bilden einen guten Rahmen, der die
Geschichte nochmals aufwertet.
Gespickt mit witzigen Detail und einfallsreichen Wendungen, ist "Ganz
die Deine" eine wirklich hörenswerte Produktion, die ich jedem
Krimifan nur ans Herz legen kann.
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