| Gaslicht |
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Autor: |
Patrick Hamilton |
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Produktion: |
BR 1977 |
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Regie: |
Heinz-Günter Stamm |
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Bearbeitung: |
Anke Beckert |
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Musik: |
Frank Duval |
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Länge: |
53 Min. |
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Mitwirkende: |
Bella Manningham: Christine Ostermayer
Jack Manningham: Wolfgang
Kieling
Inspektor Rough: René Deltgen
Elisabeth: Paula Braend
Nancy:
Wega Jahnke |
Inhalt: |
London um die Jahrhundertwende. Vor kurzem hat Jack Manningham ein dunkles,
unheimliches Haus gekauft, in das seine Frau Bella nur widerwillig mit
eingezogen ist. Seit sie hier wohnen, läßt Jack keine Gelegenheit aus, Bella vor
dem Dienstmädchen zu blamieren. Gegenstände verschwinden, finden sich in Bellas
Zimmer wieder, und Jack behauptet, sie leide an Gedächtnisstörungen. Nachts,
wenn Mr. Manningham ausgegangen ist, sitzt sie einsam und beobachtet das
plötzlich flackernde Gaslicht. Wird sie geisteskrank wie ihre Mutter? Da
erscheint eines Abends ein netter, alter Herr, der sich mit Bella unterhalten
will... |
Bemerkungen: |
Diese Vorlage wurde schon mindestens dreimal in einem Hörspiel vertont, was
schon ein Indiz dafür ist, dass man es hier nicht mit dem schlechtesten Stoff zu
tun hat. Patrick Hamiltons "Gaslicht" ist ein nettes Kammerspiel allerdings mit
allerdings etwas eingeschränkter Originalität, was den Krimi an sich angeht.
Hier gibt es wenig zu ermitteln, Gut und Böse stehen recht schnell fest
und der Fall, der hinter allem steckt, wird nur noch erzählt. Das ist für den
Krimifan etwas wenig, da sich die Spannung in Grenzen hält.
Immerhin
hauchen die Sprecher ihren Figuren soviel Leben ein, dass es ein Genuss ist,
hier zuzuhören. Insbesondere Wolfgang Kieling als bitterböser Ehemann und René
Deltgen, der hier mal nicht als Paul Temple agiert, aber trotzdem das Gute
vertritt, sorgen hier für besten Hörgenuss.
Ein recht nettes Kammerspiel,
mit großen und guten Sprechern, das leider nur etwas an Spannung vermissen
lässt.
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