| Geisterfahrer Von Christoph Güsken Regie: Thomas Leutzbach WDR 1998 48 Min. enthalten auf: ![]() Mattau: Gerd Baltus De Fries: Michaela Kametz Petra Holms: Eva Garg Grabbe: Frank Trunz Angestellter 1: Bernhard Bauer Schössler: Winfried Küppers Kluthe: Matthias Ponnier Angestellter 2: Bernhard Bötel Erpresser: Daniel Werner Frau Kluthe: Petra Redinger Heinzmann: Hartmut Stanke Sekretärin: Claudia Holzapfel Schmettau: Bodo Primus Frau Heinzmann: Sibylle Kuhne Empfangsdame: Eleonor Holder ![]() Gerd Baltus als Mattau, Michaela Kametz als De Fries. Foto: © WDR/Sibylle Anneck Dr. Kluthe, erfolgreicher Leiter der Supermarktkette „Häppchenmarkt“, hat Probleme. Seine Frau droht zum wiederholten Mal, ihn zu verlassen, und Heinzmann, der Leiter einer schlecht gehenden Filiale, macht Schwierigkeiten, als er von seiner Kündigung erfährt. Ein Erpresser will Lebensmittel vergiften, falls nicht ein hoher Geldbetrag gezahlt wird, und zu guter Letzt tauchen auch noch rätselhafte Briefe auf, in denen geheimnisvolle Anspielungen auf Kluthes Vergangenheit gemacht werden. Ist ein wahnsinniger Unbekannter am Werk? Kommissar Mattau übernimmt den Fall und sieht sich der Frage gegenübergestellt, wer in diesem gefährlichen Spiel der Täter und wer das Opfer ist. Christoph Güsken, geboren 1958 in Mönchengladbach, studierte Theologie und arbeitete als Buchhändler. Seit 1995 lebt er als freier Autor in Münster. Er veröffentlichte zahlreiche Kurzgeschichten, Kriminalromane und Hörspiele und hat an Drehbüchern mitgewirkt. |
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| Bemerkungen: Christoph Güsken ergänzt hier eine einfache Rachegeschichte um ein paar interessante Schnörkel und schafft es, so den etwas zu geraden Plot für den Krimifan doch recht interessant zu machen. Die Geschichte um den skrupellosen Dr. Kluthe arbeitet mit den Unterschieden von Recht und Gerechtigkeit, wenngleich dies in der Kürze der Zeit natürlich nur etwas reduziert und vereinfacht dargestellt werden kann. Matthias Ponnier gelingt es aber immerhin gut, die per se etwas stereotype Figur des Managers so gut zu interpretieren, dass das eher einfache Muster nicht so schnell offenbar wird. Seine Leistung ragt damit schon aus dem ohnehin gut agierenden Ensemble heraus. Auch wenn "Geisterfahrer" wohl keinen Originalitätspreis gewinnen wird, für eine Radiostunde interessanter und auch recht spannender Krimiunterhaltung ist diese Produktion allemal zu empfehlen. Meine Wertung: + + + |
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