| Gesprungenes Glas - oder Ich habe eine große Sache im
Gring |
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Autor: |
Fritz Zaugg |
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Produktion: |
DRS 1996 |
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Regie: |
Fritz Zaugg |
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Musik: |
Emil Moser |
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Länge: |
61 Min. |
Mitwirkende: |
Vater: Norbert Schwientek
Glauser: Ueli Jäggi
Frauenstimme 1: Isabel
Baumberger
Frauenstimme 2: Desirée Meiser
Frauenstimme 3: Sara
Capretti
Männerstimme: Walter Baumgartner |
Inhalt: |
"Dummerweise habe ich mich von Radioleuten überreden lassen, aus meinem Leben zu
erzählen. Wenn Sie wüßten, was für einen Widerstand ich habe, in dem alten
Schlamm zu wühlen. Psychologen, Irrenhausdirektoren, Vormundschaftsbehörden und
weiß der Gugger wem, durfte ich meine Katastrophenlaufbahn ausbreiten. Immer die
gleiche Platte!"
Glauser, der Schöpfer des liebevollen und helvetisch-behäbigen
Wachtmeisters Studer, hat alles andere als eine gemütliche Biographie
vorzuweisen. In Fritz Zauggs Hörcollage wird ein erschütterndes Bild des
schreibenden Irrenhäuslers gezeigt, der sein Leben lang bevormundet und in
ständigem Konflikt mit seinem Vater war. Sie beruht auf der autobiograhischen
Erzählung "Gesprungenes Glas" (eine Geschichte aus Glausers Kindheit) und auf
Briefwechseln zwischen Sohn und Vater. Dazwischen tritt Glauser selber auf und
gibt "Zur hübschen Niederlagenserie" seine bissigen Kommentare ab. Das Stück
erhielt den Prix Suisse 1997 und eine lobende Erwähnung beim Prix Italia 1997.
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Bemerkungen: |
Ein Hörspiel, das eindrücklich das gespannte Verhältnis des jungen Friedrich
Glausers zu seinem Vater Karl darstellt. Die Geschichte wird auf eine sehr
gewöhnungsbedürftige, aber nicht uninteressante Weise, vornehmlich in
Briefwechseln, erzählt. Das drückt allerdings ein wenig auf die Tempobremse und
man hat durchaus den Eindruck, dass man hier deutlich mehr Hörinteresse hätte
erzielen können.
Trotzdem sind die geschilderten Ereignisse aufgrund des
realen Hintergrundes zumindest von sich aus so interessant, dass hier auch
diejenigen, die sich nicht primär für das Leben Friedrich Glausers
interessieren, hier ruhig ein Ohr riskieren können. |
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