| Gott ist tot von Ronald F. Currie aus dem Amerikanischen von Sabine Roth Bearbeitung und Regie: Matthias Kapohl WDr 2009 ca. 55 Min. ![]() Ankovsky (Ulrich Matthes, l) und Arnold (Tino Mewes) Bild: WDR/S.Anneck Gott ist tot. Nicht als Idee, nein, Gott ganz persönlich ist gestorben. Als Dinka verkleidet hatte er sich auf die Erde begeben, wo er bei einem Bombenangriff starb. Von nun an gilt: Wenn Gott tot ist, ist alles erlaubt. Kinder, Kriege und Freitodparties werden die neuen Götzenbilder der Menschheit. Wie auch die Wüstenhunde, die von Gottes Kadaver gegessen haben. Oder die Truppen der postmodernen Anthropologen, die sich mit den Truppen der Evolutionspsychologen erbitterte Kämpfe um neue Ideologien liefern. Die Welt ist aus den Fugen. Nichts scheint ihren Untergang aufhalten zu können. Sämtlicher Wertvorstellungen beraubt, bleibt eine einzige letzte Hoffnung, dem Treiben auf Erden weiterhin seinen Sinn zu erhalten: die Menschlichkeit nicht zu verlieren. Ronald F. Currie jr. wurde 1975 in Maine geboren. Nach Abbruch seines Studiums und neben diversen Aushilfsjobs, u. a. als Koch in Schnellrestaurants, publizierte er Kurzgeschichten in verschiedenen amerikanischen Zeitschriften. „Gott ist tot“, Curries erstes Buch, erhielt den New York Public Library Young Lions Award. |
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