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Hallo, ist da
jemand? nach Jostein Gaarder aus dem Schwedischen von Gabriele Haefs Bearbeitung und Regie: Hermann Naber Musik: Oliver Bieler WDR 2002 43 Min. ![]() Erzähler: Wolfgang Condrus Joakim: Robert von Zander Mika: Timon Sitte Vater: Christian Giese Mutter: Dagmar Sitte Tante: Beate Jensen |
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ist Nacht. Joakims Eltern sind im Krankenhaus, weil seine Mutter ein
Baby bekommt. Plötzlich jagt eine Sternschnuppe über
den Himmel und Mika vom fernen Planeten Eljo landet kopfüber
im Apfelbaum. Damit beginnt ein spannendes Frage- und Antwortspiel.
Denn Joakims Welt ist Mika fremd. Mit jeder seiner Fragen
nähern sich die beiden dem Geheimnis allen Lebens und
ergründen schließlich, wie es sich entwickelt hat. Bemerkungen: Jostein Gaarder erklärt wieder die Welt - oder besser - er gibt Anregungen, sie sich zu erklären. Dazu nutzt er eine nette Geschichte, in der ein Außerirdischer auf die Erde kommt und gemeinsam mit einem Menschenkind über das Leben zu philosophieren. Das gestaltet sich recht interessant, da hier einige Dinge auch von Grund auf erklärt werden müssen - schließlich hat Mika vom Planeten Eljo keine Ahnung, was auf der Erde so geschieht. Problematisch ist meine Erachtens hier nur die Diskrepanz zwischen Form und Inhalt. Bei diesem Stück gibt es auch die nicht unübliche Schwierigkeit, eine Zielgruppe zu finden. Das Hörspiel richtet sich an Kinder- und Jungendliche. Für diejenigen, die reif genug sind, die Geschichte nicht als bloße Unterhaltung zu sehen, sondern sich auch hier zum Nach- und Mitdenken inspierien zu lassen, dürfte die Form der Inszenierung etwas zu süßlich, um nicht zu sagen - kitschig, sein. Die Inszenierung ist sehr bemüht. Es klingt alles ein wenig zu wichtig, zu lehrreich; es fehlt etwas an Leichtigkeit. Dabei ist die Geschichte nicht in solchen künstlerischen Höhen, als dass man hier mit einer besonderen Inszenierung dem Rechnung tragen müsste. Ungeachtet dessen ist die Umsetzung aber in sich stimmig. "Hallo, ist da jemand?" kann man in der Hörspielversion durchaus empfehlen - Die Frage ist nur, wem? Es ist formal etwas spröder geworden, als dass man in der Zielgruppe damit wirklich punkten könnte. Aber es ist - ohne Frage - ein sehr wertiges Hörspiel, dass man guten Gewissens an die jüngeren Ohren empfehlen kann, ob es dort gefällt - ist letztlich eine Geschmacksfrage. Meine Wertung: + + |
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