| Hass hat keine Farbe Hörspiel in 2 Teilen von Wessel Ebersohn Übersetzung aus dem Englischen: Karin Schulz Meil Bearbeitung: Dieter Hirschberg Komposition: Stan Regal Regie: Klaus Mehrländer WDR/SWF 1984 Hörprobe: Yudel Gordon: Stefan Behrens Rosa, seine Frau: Almuth Eggert Colonel Freek Jordaan: Rolf Schult Captain Dippenaar: Jürgen Thormann Officer Marais: Ulrich Hass Bill Hendricks: Helmut Krauss General Nieuwenysen: Gerd Duwner Thandi Kuene: Judy Cheeks Muntu Majola: Elli Ben-Smith 1. Mann: Victor Dzidzonou 2. Mann: Bechir Cherif Redner: Klaus Nägelen Hartmann: Heinz Rabe Alte Frau: Ilse Holtmann Jugendlicher/Polizist: Klaus-Peter Grap Frau Weizmann: Tilly Lauenstein Psychiater Yudel Gordon, ein weißer Südafrikaner aus Pretoria, bekommt eines Tages von seinem Freund, dem Polizei-Colonel Freek Jordaan, einen Patienten namens Johnny Weizmann geschickt. Der Cafébesitzer aus Johannisburg hat im Laufe der letzten zehn Jahre acht Menschen getötet, ausnahmslos arme Schwarze, die er bei Einbruchsversuchen in seinem Lager erwischt hat. Die Gerichte hatten Weizmann freigesprochen, weil in Südafrika kein Gesetz einem (weißen) Hausbesitzer verbietet, einen (schwarzen) Einbrecher „in Notwehr“ zu erschießen. Allerdings deutet alles darauf hin, dass Weizmann seinen Opfern Fallen stellt. Wessel Ebersohn, geboren 1940 in Kapstadt, hat Kriminalromane und Non-Krimis geschrieben. Er zeichnet in „Hass hat keine Farbe“ eine Art südafrikanisches Krankheitsbild des bis 1989 geltenden Apartheidregimes und analysiert die Machtinstrumente der damals herrschenden Buren und Engländer. |
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