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Herr Burczik hat sonst nie Besuch
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Autor: |
Franz Zauleck |
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Produktion: |
DLR Berlin 2002 |
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Regie: |
Barbara Plensat |
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Musik: |
Lutz Glandien |
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Länge: |
46 Min. |
Mitwirkende: |
Erzählerin: Winnie Böwe
Herr Burczik: Jürgen Holtz
Ping/Pong: Ulrich Matthes
Zeitungsfrau: Gudrun Ritter
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Inhalt: |
Im Zeitungskiosk, in einer schattigen Ecke, sitzt ein
schwarzweißer Herr, ungefähr 50 Zentimeter groß. Er
heißt Herr Ping und hat kein Zuhause. Seit zwei Wochen wohnt er
bei der Zeitungsfrau im Kiosk und isst den ganzen Tag Fisch. Nun macht
die Zeitungsfrau Urlaub, und Herr Ping weiß nicht, wohin er soll.
Da kommt Herr Burczik am Kiosk vorbei und nimmt den kleinen Kerl mit zu
sich nach Hause. Herr Ping ist ein rätselhafter Gast. Er badet mit
großem Vergnügen im Spülkasten, wird wütend, wenn
man ihn Pinguin nennt, sammelt emsig magische Worte, wie
Ölgötzen oder Kühlmützen, schreibt sie alle in sein
Notizbuch, und er wünscht sich nichts so sehr, als im
Kühlschrank einen Kopfstand zu machen. Herr Burczik hat es nicht
leicht mit ihm.
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Bemerkungen:
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Eine sehr, sehr phantasievolle Geschichte hat sich
Franz Zauleck da erdacht. Leider meint er es für meine Begriffe
etwas zu gut. So reagieren irgendwie alle Figuren etwas seltsam,
und entsprechend wirkt die Geschichte insgesamt zu wenig greifbar.
Zumindest Herrn Burczik hätte man etwas "solider" fassen
dürfen, um den Witz der Geschichte deutlicher zu machen.
Letztlich verpufft die ordentliche Idee so etwas in albernen, nicht
wirklich nachvollziehbaren Dialogen. Das ist etwas schade, denn das
Zusammenspiel von Jürgen Holtz und Ulrich Matthes hätte doch
mehr Substanz verdient.
"Herr Burczik hat sonst nie Besuch" schränkt den Kreis der
Zuhörer auf diejenigen ein, die es surril und lustig mögen.
Allerdings dürfte es selbst für diese Hörer eher (wenn
auch gut vorgetragene) Durchschnittskost bleiben.
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