Het witte Kind
Hörspiel von Hermann Kretzschmar


Regie: Hermann Kretzschmar
Musik: Hermann Kretzschmar
hr in Kooperation mit dem Kunstvereinsprojekt »Zwischen den Welten 2010«

Mit Salomé Kammer, Felix von Manteuffel


Es verknüpft verschiedene Klangmaterialien: die Sage Het witte kind van Niynhus und einen volkstümlichen Liedertext, von einem Schauspieler gelesen und einer Mezzosopranistin gesungen; Atmos und Geräusche rund um die Pottgrabenbrücke, wo Het witte kind spielt; Aufnahmen von Schlagzeugklängen (vor allem Marimba und Woodblock). Die Sage erinnert über die Beschreibung des aus den Wiesen aufsteigenden Nebels an ein im Mittelalter ermordetes Mädchen. Heute ist der Ort beinahe nebellos, da die Wiesen verschwunden sind und dort eine Holzfabrik und Supermärkte stehen. Als junger Schüler machte ich dort Tonbandaufnahmen. Sie bilden strukturelle Bausteine des Hörstücks, das den radikalen Wandel eines ländlichen Ortes in den letzten Dekaden umkreist.« [Hermann Kretzschmar]
 

Hermann Kretzschmar, Jahrgang 1958, lebt als Pianist des Ensemble Modern und Komponist in Frankfurt/Main. Daneben realisiert er Hörstücke, so für den hr »Strahlungen – Nach Ernst Jünger« (2004) oder »Harmonies of Paradise – Nach Proust« (2006).

 
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