| Die Odyssee |
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Autor: |
Homer |
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Produktion: |
hr / BR 1996 |
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Bearbeitung und Regie: |
Christoph Martin |
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Musik: |
Christoph Martin |
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Länge: |
864 Min. |
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Mitwirkende: |
Dieter Mann
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Inhalt: |
Ratschluß der Götter. Athene und Telemachos (1. Teil)
Aufbruch des Telemachos (2. Teil)
Telemachos bei Menelaos und Helene (3. Teil)
Reiseabenteuer des Menelaos (4. Teil)
Abschied von Kalypso (5. Teil)
Ankunft bei den Phäaken (6. Teil)
Der Trick mit dem hölzernen Pferd (7. Teil)
Besuch bei den Lotophagen. Sieg über die Kyklopen (8. Teil)
Kirke und die Schweine (9. Teil)
Besuch im Reich der Toten (10. Teil)
Gesang der Sirenen. Skylla und Charybdis (11. Teil)
Zurück nach Ithaka (12. Teil)
In der Hütte des Schweinehirten (13. Teil)
Wiedersehen mit Telemachos (14. Teil)
Penelope und der Fremde (15. Teil)
Die Rache rückt näher (16. Teil)
Vorbereitung auf das Blutbad (17. Teil)
Athene trifft ein. Warnung des Sängers Theoklymenos (18. Teil)
Blutige Abrechnung (19. Teil)
Reinigung der Richtstätte. Penelopeia im Glück (20. Teil)
Die Freier in der Unterwelt. Ende der Menschenschlächterei (21. Teil)
Als ein überwältigender Publikumserfolg erwies sich in der Radio Revue 1996 die
Erstsendung von Christoph Martins 'Odyssee des Homer'. Den anhaltenden
Nachfragen, Aufforderungen, Erinnerungen und Bitten aus der
Bayern2Radio-Hörerschaft, diese Hörspiel-Sendereihe in 21 Folgen zu wiederholen,
wird hiermit Genüge geleistet. Christoph Martins Vorhaben, "die Geschichten über
den begnadeten Lügner und trickreichen Weltenbummler Odysseus vom Staub der
Jahrhunderte zu befreien", wurde seinerzeit vor der Ausstrahlung durchaus als
abenteuerliches Unterfangen wahrgenommen. Doch das Hörerlebnis überzeugte auch
Skeptiker: die Neufassung von Christoph Martin verzichtet bewußt darauf, das
antike Versmaß "durchzuklopfen". Statt des strengen Hexameters: eine leichte
Rhythmisierung der Sprache, die den melodischen Fluß der Vorlage erfahrbar
macht. Nicht ein ehrfurchtheischendes Bildungsmonument entstand, sondern eine
witzige, pointenreiche, sogar Comic-Elemente nicht ausschließende
Abenteuergeschichte. Homers berühmte Gesänge als "komplexe soap-opera, als
szenischer Text voller Fleisch und Ironie".
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