Hundeleben 1892
 
nach Oskar Panizza
  Produktion: BR 1987
Bearbeitung und Regie: Heinz von Cramer
  Länge: 95 Min.

Mitwirkende:

Der Dackel - Daniel Kasztura
Schäferhund - Jan Eberwein
Mops - Axel Milberg
Windspiel - Margrit Carls
und Tilo Prückner, Grete Wurm, Jutta Graeb, Marianne Lochert, Siegi Schwientek, Christiane Bachschmidt und Jürgen Dluzniewski

Inhalt:

Zu seinen Lebzeiten haben nur wenige das Genie Oskar Panizzas erkannt, der 1921 nach über 15 Jahren Aufenthalt in einer Irrenanstalt starb. Zu seinen schönsten und gelungensten Werken gehört die Erzählung Aus dem Tagebuch eines Hundes, in dem die Menschen-Welt aus der Perspektive eines Hundes beschrieben wird - ein Kunstgriff, der es Panizza erlaubte, menschliches Tun und Lassen um so grimmiger zu sezieren. Der Erzähler und zugleich die Hauptfigur ist ein philosophischer, in seinem Hang zur Systematisierung ungemein deutscher Dackel. Er wird, jung und unerfahren, vom Land in die Stadt verkauft und lernt dort Straßen und Häuser, Schutzleute und Kaffeestuben, Menschen männlicher und weiblicher Natur kennen. In Heinz von Cramers Hörspielinszenierung äußern sich die Menschen durchweg in überdimensionalen unverständlichen Lauten, während Hunde und Katzen eine verständliche Sprache reden. Mit Axel Milberg als Mops.






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