Hund Hund

von Sabine Wen-Ching Wang

Musik: Jörg Köppl
Regie: Simona Ryser
Ton: Tom Willen
DRS 2007
54 Min.


Mit: Paula Dombrowsi, Julika Jenkins und Klaus Brömmelmeier


Ingrid hat ihr Leben gut organisiert. Da taucht eines Tages die junge Micheline bei ihr auf, angeblich hat man ihr das Portemonnaie gestohlen, jetzt weiß sie nicht, wohin. Was ein kurzer Akt der Nächstenliebe sein sollte, wird zum Dauerzustand, denn Micheline nistet sich in Ingrids großzügiger Wohnung ein, probiert deren Leben an. Über ihre eigene Herkunft erzählt sie eine seltsame Geschichte, sie kam in die Stadt, weil sie auf der Suche ist nach Spuren der Vergangenheit.

Sabine Wen-Ching Wang, geboren 1973 in der Schweiz, Lehrerseminar, Studium der Sinologie und Kunstgeschichte Ostasiens, lebt in Zürich. Autorin von Theaterstücken, Lyrik, Prosa und Kolumnen, für die sie mehrfach ausgezeichnet und zu internationalen Festivals eingeladen wurde. Als Hörspiel liegt auch vor „Cosmos Hotel“ (DRS 00).


Bemerkungen: 

Tja, was soll man davon halten? Sabine Wen-Ching Wang erzählt eine Geschichte, die ihre Botschaft leider viel zu gut versteckt. Die sehr zurückhaltende Darstellung und Interpretation durch die Sprecher vermag zu keinem Zeitpunkt Aufmerksamkeit zu erregen. Die Geschichte wirkt so einfach nur abstrus, spröde und wenig einladend.

"Hund Hund" ist daher etwas für den hartgesottenen Radiohörer, der mehr auf die Hoffnung nach inhaltliche Erkenntnis setzt und der Weg dahin ihm letztlich egal ist.

Da es für meinen Geschmack hierbei gern Hand in Hand gehen darf, kann ich persönlich hier keine positive Wertung aussprechen.
Meine Wertung: - -
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