Hunkeler macht
Sachen
Kriminalhörspiel
in vier Teilen nach dem Roman von Hansjörg Schneider
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Produktion: |
DRS 2005 |
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Bearbeitung:
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Helmut
Peschina |
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Regie:
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Reto Ott |
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Musik: |
Domenico
Ferrari |
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Dauer: |
206 Min. |
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Mitwirkende: |
Ueli
Jäggi (Hunkeler)
Peter Kner (Erzähler)
Charlotte Schwab (Hedwig)
Jean-Pierre Cornu (Garzoni)
Eva Scheurer (Hermine Mauch)
Hanspeter Müller-Drossaart (Staatsanwalt Suter)
Hans Schenker (Casali)
Raphael Clamer (Lüdi)
Martin Hug (Hauser)
Buddy Elias (Stallinger)
Hansrudolf Twerenbold (Hasenböhler)
Urs Bihler (Füglistaller)
Fabienne Hadorn (Angel)
Ernst Sigrist (Madörin)
Christian Hahn (Bardet)
Siggi Schwientek (Fischer)
Helmut Vogel (Binaku)
Albert Freuler (Riniker)
Klaus Knuth (Zulauf)
Walter Baumgartner (Hartmann)
Maria Thorgevsky (Frau Căldăraru)
Meret Hottinger (Frau Hebeisen)
Daniel Rohr (Sanitäter/Dr. Naef)
Kolumbina Müntener-Vujanovic (Milena)
Zdenko Jelcic (Skender)
Michael Schacht (Laufenburger)
Jodoc Seidel (Kleiner Cowboy)
Daniel Kasztura (Ryhiner)
Roger Siffer (De Ville)
Huguette Dreikaus (Bäuerin)
Geri Dillier (Kaelin)
Franziska Kohlund (Frau Held)
Gusti Vonville (Bauer)
Sebastian Krähenbühl (Niggi)
Michael Gempart (Richard)
Tiziana Jelmini (Luise)
Oscar Bingisser (Franz)
Ferruccio Cainero (Vittorio)
Päivi Stalder (Verkäuferin)
Fritz Zaugg (Haller)
Julia Glaus (Buchhändlerin/Dolly)
Faton Topalli (Berisha)
Leo Roos (Marti)
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Inhalt: |
Ein grauer Spätherbst in Basel: Hunkeler,
temporär
sitzengelassen von seiner Freundin, bearbeitet erfolglos den Mordfall
an einer Prostituierten. Er tappt durch den Nebel, von Nachtbeiz zu
Nachtbeiz, und stolpert dabei buchstäblich über die
Leiche eines
zweiten Mordopfers. Hardy Schirmer war ein Stromer und Hunkelers
gelegentlicher Saufkumpan. Bald ist klar: zwischen beiden
Fällen gibt
es eine Verbindung. Beide Opfer wurden stranguliert, beiden wurde ein
Ohrläppchen aufgeschlitzt. Doch noch bevor Hunkeler eine erste
heisse
Spur aufnehmen kann, verliert er zwei Zähne und wird vom
Dienst
suspendiert. Er verzieht sich ins Elsass und leckt seine Wunden. Aber
dann ermittelt er weiter, auf eigene Faust und in seiner typisch
intuitiven Art. Bis er unversehens mit einem düsteren Kapitel
der
jüngeren Schweizer Geschichte konfrontiert wird.
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Bemerkungen:
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Kommissar Hunkelers
Fälle schwankten bislang in meiner Betrachtung ja stets zwischen "gut" und
"eher mäßig". Nicht immer konnte die Geschichte mit dem guten Rahmen der Reihe mithalten.
In "Hunkeler macht Sachen" stimmt aber die Mischung.
Hansjörg Schneider nutzt ein paar sehr interessante, aber
historische dunkle Ereignisse in der Schweiz als Aufhänger, und
hebt den Fall so ein wenig aus dem üblichen Krimimilieu heraus.
Auch wenn diese Geschichte nicht ganz ausreicht, um die Spannung
über die gesamte Spielzeit oben zu halten, der sehr
unterhaltsame Rahmen um Hunkeler selbst, hilft hier über die
kleineren Flauten hinweg.
Beim DRS wird beim Hunkeler nicht gekleckert, sondern geklotzt. Eine -
nicht nur aufgrund der Länge - eindrucksvolle Liste tut sich da
auf, die auch tatsächlich durchweg gute schauspielerische
Leistungen zu bieten hat. Vorneweg die Allzweckwaffe Ueli Jäggi,
den man nördlich des Bodensees zumindest aus den SWR-Radiotatorten
kennt.
Verständigungsprobleme gibt es bei "Hunkeler" nicht, da diese
Produktion weitestgehend in Hochdeutsch gehalten ist. Es gibt zwar ein
Spiel mit diversen Dialektfarben, was dem ganzen einen sehr
bodenständigen Anstrich verleiht, aber nicht soweit geht, dass man
in Norddeutschland damit Probleme hätte.
Sehr gefällig ist auch die sehr klassisch gehaltene Umsetzung, die
mit der Verwendung der sehr guten Musikscores von Domenico
Ferrari, eine sehr stimmige Kulisse für diesen Krimi bildet.
Alles in allem, ein guter und gemütlicher Krimi, der mit einer sehr interessanten Hintergrundgeschichte aufwarten kann.
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