"Ich bin ein Cyborg, aber das macht nichts / I'm a Cyborg, but that's okay"
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Nach dem gleichnamigen koreanischen Spielfilm von Chung Suh-kyung und Park Chan-wook |
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Produktion: |
DLR 2008 |
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Regie: |
Beate Andres |
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Länge: |
40 Min. / 63 Min. |
Mitwirkende: |
Erzähler: Matthias Matschke
Young-gun: Patrycia Ziolkowska
Stimme: Linda Olsansky
Il-sun: Lars Rudolph
Seul-ki: Cathlen Gawlich
Sul-mi: Hedi Kriegeskotte
Gop-dahn: Astrid Meyerfeldt
Mutter: Sonja Deutsch
Oma: Ingeborg Medschinski
Jun-bum: Ingo Hülsmann
Dae-pyong: Guntram Brattia
Dak-chun: Falk Rockstroh
Kyu-suk: Peter Kurth
Eun-young: Sandra Flubacher
Schwester: Bettina Kurth
Pfleger: Peter Moltzen
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Inhalt: |
Das Mädchen Young-gun fühlt sich als Cyborg,
als Mensch-Maschine, die sich ständig aufladen muss. Deshalb sind
Dioden und Leuchtröhren ihre Freunde, und sie lutscht lieber an
Batterien, als Reis und Rettich zu sich zu nehmen.
Im psychiatrischen Krankenhaus mit seinen liebenswerten Patienten und
ihren Welten lernt sie Il-sun kennen, den Dieb mit der Maske, der
zuerst Young-guns Mitleid stiehlt, dann zum Hungerstreik für sie
aufruft und schließlich das Reis-Megatron erfindet, das Essen in
elektrische Energie umwandelt.
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Bemerkungen:
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Dieses Hörspiel entstand nach dem gleichnamigen
Film, den ich vorher nicht kannte. Das Hörspiel "Ich bin ein
cyborg, aber das macht nichts" hat mich jetzt auch dazu animiert,
diesen Zustand zu belassen, obwohl ich mir durchaus vorstellen kann,
dass ich diesen durchaus positiver sehen würde.
Leider hat man beim Hörspiel - zumindest in der
40-Minuten-Fassung, die ich hören durfte - mal wieder versucht,
das Hörspiel zu einem sehr eigenen Kunstwerk zu machen und dabei
leider ein wenig außer Acht gelasssen, dass man ja auch eine
Geschichte erzählen will. Das tut man zwar, aber der Fokus liegt
hier sicherlich nicht darauf, dem Hörer die bloße Geschichte
zu präsentieren.
Man zeichnet mit Dialogen Hörbilder, die nicht immer den Weg zum
Hörer finden. So bleiben wohl, wie so oft beim "modernen"
Radiohörspiel, mehr ratlose als begeisterte Hörer zurück.
Sorry, aber damit erreicht man mich zumindest nicht.
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