Ich bin so alt wie dieses Haus

Geburtstagfeiern in einem Berliner Mietshaus

von Guido Gin Koster
Regie: Martin Heindl
Martin Heindel, Bild: rbb/Hanna Lippmann
Martin Heindel, Bild: rbb/Hanna Lippmann

rbb 2009
10 x ca. 5 Min.



1 – Nilay, 13 Jahre
2 – Anne, 24 Jahre
3 – Gregor Morbach, 30 Jahre
4 – Dr. Andreas Scherpgen, 42 Jahre
5 – Horst Zielinski, 50 Jahre
6 – Annemagret Hinz, 63 Jahre
7 – Michael Soboth, 73 Jahre
8 – Helga Honnef, 81 Jahre
9 – Marlene Grünberg, 93 Jahre
10 – Samy Morgenthal, 100 Jahre



Mit Sila Sahin (1), Effi Rabsilber (2), Mathis Reinhardt (3), Boris Jacobi (4) und Alexander Hauff (5), Uta Hallant (6), Klaus Manchen (7), Carmen-Maja Antoni (8), Christine Oesterlein (9) und Horst Bollmann (10)

Effi Rabsilber, Bild: rbb/Hanna Lippmann
Effi Rabsilber, Bild: rbb/Hanna Lippmann

Uta Hallant, Bild: rbb/Birgit Patzelt
Uta Hallant, Bild: rbb/Birgit Patzelt

Carmen-Maja Antoni, Bild: rbb/Deutschlandradio/Sandro Most
Carmen-Maja Antoni, Bild: rbb/Deutschlandradio/Sandro Most


Zehn Wohnungen gibt es im Haus mit der Nummer 17 in der Berliner Altbachstraße. Das Alter seiner Bewohner erstreckt sich über einhundert Jahre. Dem-entsprechend unterschiedlich sind deren Biografien, Lebenserfahrungen und die Art und Weise, wie sie ihre Geburtstage begehen. Da ist im Erdgeschoß links die 13jährige Nilay, die sich von ihren Eltern vor allem wünscht, ihren Geburtstag endlich ganz erwachsen am Abend feiern zu dürfen und mit Donuts statt Baklawa. Oder der 30jährige Gregor Morbach, ein Jungpolitiker, von dem man meinen könnte, er erklimme gerade mit großen Schritten die Karriereleiter, doch an seinem Geburtstag zieht er eine eher nachdenkliche Bilanz. Und da ist Samy Morgenthal, jüdischer Stummfilmpianist und Emigrant, der - nie um einen Witz verlegen - nach einem ereignisreichen Leben seinen 100. Geburtstag begeht.

Guido Gin Koster, geboren 1962 in Trier. Studium der Romanistik, Geschichte sowieOrgel und Komposition. Lebt sei 1987 in Berlin und schreibt Theatestücke, Hörspiele, Drehbücher und Prosatexte. Mehrere Auszeichnungen, darunter 1996 den Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker und „Hörspiel des Monats“ März 2005 für „Quel beau voyage oder Was für eine schöne Reise“. 
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