Iphigenie auf Tauris

Nach Johann Wolfgang von Goethe

Regie: Gustav Rudolf Sellner
WDR 1956 / mnemosyne.de

110 Min.

Cover

Hörprobe:




Mit: Maria Wimmer, Hermann Schomberg, Rolf Henniger, Hannes Riesenberger und Wolfgang Golisch

Bild: WDR/akg-images
Maria Wimmer spricht die Rolle der der Iphigenie. Hier bei einer Theateraufführung in Recklinghausen, 1956. Bild: WDR/akg-images



Iphigenie hat als Priesterin der Diana auf Tauris (der heutigen Halbinsel Krim) den alten Brauch abgeschafft, nach dem jeder Fremde der Diana geopfert wurde. Sie selbst sollte von ihrem Vater Agamemnon in Aulis geopfert werden, um den Kriegszug nach Troja zu begünstigen. Aber die Göttin Diana trug sie in einer Wolke von Griechenland fort zu den Tauriern, deren König Thoas Gefallen an der Griechin findet. Er droht Iphigenie damit, das Menschenopfer wieder einzuführen, wenn sie ihn abweist. Als nun der verfluchte und wahnsinnige Orest nach dem Mord an seiner Mutter zusammen mit seinem Freund Pylades nach Tauris kommt, sollen beide der Diana geopfert werden. Sie sind der Weissagung Apollos gefolgt, nach der Orest wieder geheilt wird, wenn er "die Schwester, die an Tauris Ufer im Heiligtume wider Willen" lebt, nach Griechenland zurückbringt. Orest und Pylades gehen davon aus, dass Apollos Schwester Diana gemeint ist und planen, das Götterbild der Diana aus dem Tempel zu stehlen. Doch als Orest Iphigenie begegnet, erkennt er die wirkliche Schwester. Sie heilt ihn von Wahnsinn und Gewissensqual, und ein milder König Thoas lässt die Griechen in ihre Heimat zurückkehren.
 
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