Jugend ohne Gott
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Autor: |
Ödö von Horváth |
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Produktion: |
ORF 1967 |
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Bearbeitung und Regie: |
Ernst Wolfram Marboe |
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Länge: |
166 Min. |
Mitwirkende: |
Lehrer: Ernst Meister
Mutter des Lehrers: Gertrud Ramlo
Vater des Lehrers: Rudolf Oskar Wisth
Franz Bauer: Hans Pseiner
Schüler T: Peter Frick
Schüler Z: Helmut Hron
Schüler B: Heinz Czeike
Schüler R: Rainer Artenfels
Schüler N: Gustav Leutner
Schüler L: Peter Czeike
Vater N: Viktor Braun
Mutter N: Mizzi Tesar
Direktor: Gustaf Elger
Pfarrer: Alfred Schnayder
Fräulein in der Bar: Hilde Antensteiner
Julius Cäsar: Guido Wieland
Mutter Z: Erna Korhel
Feldwebel: Wolfgang Mika
Staatsanwalt: Karl Fochler
Eva: Ulli Fessl
der Alte: Adolf Ario
Verteidiger: Curth Anatol Tichy
Präsident: Josef Krastel
Stimme: Heinz Woester
Mutter T: Renata Körber-Straub
Polizist: Klaus Logau
Funktionär: Hannes Schiel
Mutter W: Edritta Ragette
Vater W: Fritz Lehmann
Schüler W: Bernd Rauscher
T: Michael Janisch
Nelly: Edith Wöber
die Dicke: Irene Czeike-Kaspar
Reporter: Horst Forester
Komparserie: Hilde Malzer, Paula Schwamberger, Rotraut Ziffer
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Inhalt: |
Es ist die Bemerkung eines jungen, abstrakt
humanistischen Werten verpflichteten Gymnasiallehrers im
Geschichtsunterricht, die eine Katastrophe auslöst: "Neger sind
auch Menschen." Der Schüler N. denunziert daraufhin den Lehrer,
der den offiziellen Auftrag hat, "die Jugend moralisch zum Kriege zu
erziehen", wegen dieser Bemerkung. Die fanatisch indoktrinierte
Schulklasse steht dem Lehrer, der den Krieg schon hinter sich hat, mit
Hass und Eiseskälte gegenüber. Während eines Zeltlagers
wird kurz darauf der Schüler N. - durch die Kälte und
Tatenlosigkeit des Lehrers mitverschuldet - ermordet. Erst spät
gelingt es dem Lehrer, sich zu seiner eigenen Verantwortung zu bekennen
und den wahren Mörder zu entlarven. - Der kurz vor Horváths
Tod 1937 in Amsterdam veröffentlichte Roman schildert
erzählerisch virtuos und atmosphärisch dicht den in
Deutschland herrschenden nationalsozialistischen Ungeist.
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