| Kanak Sprak |
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Autor: |
Feridun Zaimoglu |
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Produktion: |
DLR/SDR 1997 / DAV |
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Regie: |
Götz Naleppa |
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Bearbeitung: |
Feridun Zaimoglu |
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Länge: |
53 Min. |
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Mitwirkende: |
Ali Aksoy, Ole Peter Jess, Aykut Kayacik, Mürtüz Yolcu, Feridun Zaimoglu, Hasan
Ali Mete |
Inhalt: |
Wie lebt man, wie fühlt man sich als Kanake in Deutschland? Mit der Bezeichnung
"Kanake" wurde jahrzehntelang den hier lebenden Türken ihre soziale Stellung
zugewiesen. Jetzt haben die Kinder und Enkel der Einwanderer das abwertende
Etikett für sich angenommen und seinen Beigeschmack neutralisiert. "Kanake", ein
Name, den junge Türken der zweiten und dritten Generation mit stolzem Trotz
führen. Zaimoglu hat die wilden und radikal authentischen Bekenntnisse junger
Männer türkischer Abstammung literarisch bearbeitet. Ihre "Kanak Sprak", eine
Mischung aus heimatlichen Dialekten und Straßendeutsch, fügt sich mit aller
Härte und Poesie zu einem schrillen, anarchischen Kanon vom Rande der
Gesellschaft. "kanake da, kanake dort, wo du auch hingerätst ... Als hättest
du‘n krebsklumpen mitten in der visage und würdest dich verstricken in so
schleifen aus luft, von jedem und allen fortgewirbelt ..." |
Bemerkungen: |
Dieses Stück hat mich nun grade gar nicht
überzeugt. Die lose Anneinanderreihung der Textpassagen, gibt
vielleicht insgesamt ein Bild, das aber weder repräsentativ ist,
noch irgendwelche besonderen -weil unvermuteten - Effekte
besäße.
Zum Teil wirken zudem die Sprecher überhaupt nicht authentisch, da
ihre Akzente zum Teil sehr aufgesetzt wirken. Offenbar wollte man hier
es besonders echt klingen lassen, erreicht hat man das Gegenteil.
Empfehlen kann ich diese Produktion leider nicht. Ich musste mich durch
diesen Textwust regelrecht durchquälen und habe dabei von Minute
zu Minute das hohe Interesse an diesem Stück eingebüßt.
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