Klemens

von Markus Werner
Regie: Felicitas Ott
Musik: Roland von Flüe
SWR 2010


Günter Brombacher


In der Erzählung «Froschnacht» von Markus Werner steht neben der Geschichte des Sohnes auch der starke Monolog des alten Bauern Klemens Thalmann. Er geht im Stall von Kuh zu Kuh, melkt sie und lässt dabei sein Leben Revue passieren. Er hadert, schimpft, flucht, er ist - wie seine Haushälterin Kläri meint - ein alter «Muderi». Aber immer mehr kommt hinter der Bitterkeit der verletzte und verletzliche Kern von Klemens zum Vorschein: der Tod seiner Frau, die früh verstorbene Tochter, seine Schwermut.

 
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