Klick

von Sergej Bolmat
Übersetzung aus dem Russischen: Margret Fieseler
Bearbeitung und Regie: Thomas Wolfertz
WDR 2002
41 Min.


Marina: Laura Schuhrk
Tjoma: Andreas Pietschmann
Korea-Ho: Gunda Aurich
Erzähler: Oliver Brod
Xenia Petrowna: Veronika Bayer
Viktorowitsch: Volker Roos
Charin: Paul Faßnacht
Architekt: René Heinersdorff
Wowa/Pförtner/Barkeeper: Henning Schimke
Lilja/Prostituierte: Susanne Pätzold
Verkäuferin: Susanne Bredehöft
Ljocha: Matthias Kiel
Verleger: Matthias Ponnier
Leibwächter: Thomas Anzenhofer
Alexej/Boris/Junge: Andreas Grötzinger
Videoverleiher/Junge: Daniel Berger
Videothekwache/Gangster: Tom Jacobs
Vera: Katharina Palm
Passant/Junge: Arne Hoffmann


Tjoma liebt Marina und Marina liebt Tjoma. Sie ist im neunten Monat schwanger und beide wollen heiraten. Doch nach einem Streit trennt sich das Paar. Durch einen bizarren Zufall gerät Marina an das Mobiltelefon eines Auftragskillers und übernimmt gemeinsam mit ihrer Freundin Korea-Ho den ersten Auftrag. Dass sich das auserkorene Opfer in Marina verliebt, erleichtert den Mordauftrag keineswegs...




Bemerkungen:

Dieses Hörspiel ist so etwas wie die realrussische Version von "Pulp Fiction". "Klick" mischt eine Vielzahl von Klischees zusammen und erzählt damit eine sehr unterhaltsame, aber auch schonungslose Gaunerkommödie. Die Geschichte ist sehr schrill, hat aber auch eine romantische Komponente, die allerdings durch den harschen Rahmen etwas verdeckt ist.
Das Stück trägt sehr viel Ironie und Situationskomik in sich, dass es schon fast wie eine Screwball-Kommödie des Postsozialismus wirkt.

Dies wird  von einem gut und originell besetzten Ensemble dargeboten. Besonders Laura Schuhrk und Gunda Aurich hinterlassen hier einen sehr positiven Eindruck.


Eine sehr deftige russische Thrillerkommödie, bei der dem Hörer schon mal das Lachen im Halse stecken bleiben kann. Für Freunde von Hörspielen mit härterer Gangart kann ich "Klick" durchaus empfehlen!


Meine Wertung: + + +


 
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