Liebe, ach zärtlich

Von Barbara Frank

„Haben meinen Körper geheilt, können meine Seele nicht heilen.“ Sarah Kane Vom Himmel hoch kehrt Karl dorthin zurück, wo ihm das größte Leid widerfahren ist: ins Haus der Eltern. Dort haben er und seine Schwester als Kinder schweren Missbrauch erfahren. Alusa spricht seitdem kein Wort mehr und Karl ist irgendwann vom Hochhaus gesprungen und ein Engel geworden. Aber er will zurück, will reden, will Mutter und Vater noch einmal sehen, will sich die Liebe holen, die er nie bekommen hat. In Gestalt seines Jugendfreundes betritt er also die Wohnung, wo die Eltern, zerfressen von Angst, seit Jahren versuchen den Anschein der bürgerlichen Wohlanständigkeit aufrecht zu erhalten. Doch bald gibt Karl sich zu erkennen: Die Stunde der Wahrheit bricht an und auch die Stunde eines neuen Dramas.

Sarah ..........................................Sophie Rois
Karl..............................................Merten Schröter
Alusa...........................................Kathrin Angerer
Mann...........................................Martin Seifert
Frau.............................................Katrin Klein

Stimmen: Franz Lenski, Theresa Voigt, David Vogel, Lisa-Theres Wenzel, Oliver Zöllner

Komposition: To be Ohr

Regie: Arna Vogel

Produktion: rbb 2006

Barbara Frank, geboren in Eisenach, lebt heute in Berlin und an der Ostsee. Sie studierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, als Schauspielerin an verschiedenen Theatern tätig, erfüllt Lehraufträge an Schauspielschulen, in diesem Rahmen an mehrere Studioinszenierungen. Seit einigen Jahren wendet sie sich verstärkt schriftstellerischen Arbeiten zu. „Liebe, ach zärtlich“ ist Barbara Franks erstes Hörspiel.

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