| Lohnarbeit und Liebesleid von Johanna Kaptein Regie: Antje Vowinckel ![]() NDR 2009 ca. 55 Minuten ![]() Astrid Meyerfeld als Frau2 ![]() Sebastian Rudolph als Mann 2 ![]() Anne Moll als Frau 1 ![]() Franz Dinda als Junger Mann Bilder: NDR/Fritz Meffert Lohn und Liebe, Arbeit und Leid - oder Lohn und Leid, Arbeit und Liebe - oder Lohnarbeit und Liebesleid: Davon wird in Minidramen, sogenannten Dramoletten erzählt: Ein junger Mann findet den Abschiedsbrief seiner Freundin unter Briefmassen im Verteilungszentrum der Post, wo er arbeitet. Ein Reicher sitzt am liebsten allein vorm Fernseher und weiß mit seinem Geld nichts anzufangen. Eine gealterte Friseuse, die sich selbständig machen will, hat einen zu großen Kredit aufgenommen. Und dann sind da auch noch die Stimmen, die allen sagen, was sie zu tun haben: nämlich, sich umbringen - der Tod als Ausweg aus Lohnarbeit und Liebesleid? Da lachen sich die Stimmen ins Fäustchen und werden ziemlich sauer, wenn ihre Anstiftung zum Selbstmord einmal nicht klappt. Johanna Kaptein verhandelt alltägliche Geschichten und skizziert mit schwarzem Humor, Tempo und Witz ein Panorama der heutigen Welt. Ein bissiger Kommentar der Zusammenhänge von Arbeitswelt und privatem Glück. Johanna Kaptein, 1974 in Hamburg geboren, studierte von 2002 bis 2006 Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin, veröffentlichte Dramatik, Hörspiele und Prosa und war in der Spielzeit 2007/08 Hausautorin am Badischen Staatstheater in Karlsruhe. Diverse Auszeichnungen. Der NDR produzierte "Die Geschichte der St. Magda" (2006) und "Isabell" (2007). |
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