| Lunch Girls von Ron Hart Aus dem Englischen von Christa Tragelehn Regie: Claude Pierre Salmony DRS 1996 66 Min. Vi: Dinah Hinz Jay: Renate Müller Dee: Herlinde Latzko Pru: Doris Wolters |
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Was der Alltag mit vier Frauen macht, die sich am Donnerstag zum Lunch
treffen wollen, ist eine Komödie wert. Denn der Kampf des Lebens
ist ja längst ein Krieg der Agenden und Termine geworden. In die
Brüche gegangene Kinderzahnspangen, durchgeschmorte
Rollstühle protestierender Schwiegermütter,
Empfangsanlässe mit Fähnchenschwingen für
Ehemänner, die von Geschäftsreisen heimkehren, all die
schönen Dinge des Daseins treiben das Treffen von besagtem
Donnerstag zur Alternative Dienstag oder Mittwoch, dann zu der Montag
oder Freitag und so weiter. Bis der Lunch endlich zustande kommt, hat
sich die Welt erheblich verändert. Ron Hart kennt die Grammatik des Tratsches, der Gerüchte und der üblen Nachrede, und er führt in seiner Komödie vor, dass es oft die bösen Zungen sind, die eine Zeit lang für den Zusammenhalt einer Gruppe sorgen können, allerdings auf Kosten Dritter. Ron Hart ist in London geboren, verrät aber nicht, wann. Seit über zwanzig Jahren schreibt er Stücke und ist Hausautor des Londoner «Barock Theatre». Von all seinen zahlreichen Stücken ist «Lunch Girls» das erfolgreichste. Es wurde in mehrere Sprachen übersetzt, unter anderem ins Polnische, Hebräische und Japanische und erlebte viele Inszenierungen. Die SRF-Hörspielproduktion des Stückes war die deutschsprachige Erstaufführung. |
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