| Magdalena von Jürgen Fuchs Komposition: Wolf Biermann Regie: Norbert Schaeffer NDR 1999 108 Min. Berichterstatter, Rechercheur, Knaststimme und Jürgen Fuchs: Udo Schenk Herr Kuhnke: Jochen Kolenda Dr. Rolle: Ulrich Pleitgen Frau Schüler: Jutta Hoffmann Arno Polzin: Uli Faulhaber Gerd Bäcker: Wolf-Dietrich Berg Bernd Hopfer: Holger Mahlich Herr Anding: Christian Redl n.n. 1 / Polsterer: Gerhard Garbers Frau Maczkowicz: Katharina Zapatka Lilo Fuchs: Ute Lubosch n.n. 2: Barbara Marks-Kupke Hirsch, Vorgesetzter: Henry Kielmann Walther: Peter Lakenmacher Taxi: Rainer Strecker Schlüsseldienst: Thor W. Müller WG-Frau: Brigitte Böttrich Rohrfrei: Siegfried Kellermann Dr. Hubertus Knabe: Wolfgang Kaven Nowack, Major: Joachim Nietz Thea Uschkoreit: Elisabeth Schwartz Sanitäter: Ulli Lothmanns Wrack: Wolf-Dietrich Sprenger Eberl / Kammer: Peter Wilczynski Klaus Richter: Jochen Kolenda Paul Kienberg: Ulrich Pleitgen Wache: Uli Faulhaber Peißker: Wolf-Dietrich Berg Gerichtsmediziner: Holger Mahlich Hauptmann Kummer: Gerhard Garbers Nachbarin: Barbara Marks-Kupke Möller, Oberstaatsanwalt: Henry Kielmann Gerischer: Peter Lakenmacher Matthias Domaschk: Rainer Strecker Peter Rösch: Thor W. Müller n.n. 3: Brigitte Böttrich Trapo, Polizist: Siegfried Kellermann Kern: Wolfgang Kaven Zivil: Joachim Nietz Ute Kämpf: Petra Wolff Steffen Lippoldt: Ulli Lothmanns Zelleninformator: Wolf-Dietrich Sprenger Gisela: Anne Moll Vater: Werner Eichhorn Katja Havemann: Monika Barth Lili Fuchs: Theresa Underberg IMV Fischer: Peter Wilczynski Teil 1 - Die dünne Akte Teil 2 - Reiter auf Vorgängen Jürgen Fuchs, von November 1976 bis August 1977 in DDR-Haft, dann nach Westberlin „ausgebürgert“, arbeitet nach dem Fall der Mauer in Bürgerkomitees und als Berater der damaligen „Gauck“-Behörde. In einem schmalen Zimmer in der „Magdalena“, dem ehemaligen Stasi-Gefängnis in der Magdalenenstraße in Berlin-Lichtenberg, sichtet er monatelang Akten, begegnet ehemaligen Offizieren des Ministeriums für Staatssicherheit, die noch immer im Dienst sind, und versucht, im Widerstand gegen die Bürokratie und das Bürokratendeutsch der eigenen Biografie und der von Freunden auf die Spur zu kommen. Ein mühsamer Prozess, begleitet von Scham, Wut, Hass, Angst - und Ohnmachtsgefühlen. Verdichtet zu mehr als nur einem „Bericht“, wird aus dieser Arbeit der kompromisslose Versuch, sich der deutschen Geschichte zu stellen. Jürgen Fuchs (1950-1999), Schriftsteller und DDR-Bürgerrechtler, hatte noch nach seiner „Ausbürgerung“ im Jahr 1977 unter den „Zersetzungsmaßnahmen“ der DDR-Führung zu leiden. Seine Arbeit für die „Gauck“-Behörde beendete er 1997 aus Protest gegen die Beschäftigung ehemaliger Stasi-Mitarbeiter. |
||
| Zu den aktuellen Radio-Tipps | ||
| Zum Radio-Tipp-Archiv | ||