Maldoror, den alten Ozean grüßend

Von Lautréamont

Übersetzung, Bearbeitung und Regie: Heinz von Cramer
WDR 1982
67 Min.


Maxence Mailfort, Franck Oger, Catherine Oudin, Phillys Roome, Jean Negroni, Jutta Graeb, Ingrid van Bergen, Daniel Kasztura, Rolf Becker, Peter Lieck

"Les chants de Maldoror - Die Gesänge des Maldoror" von Lautréamont lagen lange unveröffentlicht im Keller von Lautréamonts Verleger, der das Buch, aus Angst vor dem Staatsanwalt, nicht ausliefern wollte.

Erst die Surrealisten haben es wiederentdeckt und an die Öffentlichkeit gebracht. Lautréamont besingt das Böse; das Schlüsselwort "Nacht" bezeichnet hier mehr als eine Tageszeit. André Gide hat Lautréamont den "Schleusenmeister" der Literatur von morgen genannt. Der Titel "Sprengmeister" wäre wohl angebrachter.

Lautréamont (Isidore-Lucien Ducasse), 1846 in Montevideo geboren, erlebte als Kind und Jugendlicher die langwierige Belagerung der Stadt, den Hunger, die alltäglichen Gewalttätigkeiten. Am Ende seines Lebens ist er Zeuge der Pariser Commune. Er starb unbekannt mit 24 Jahren.


 
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