Mann außer Haus
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Autor: |
Werner Buhss |
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Produktion: |
DLR 2002 |
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Regie: |
Kalrheinz Liefers |
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Länge: |
47 Min. |
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Mitwirkende: |
Schneider - Rolf Hoppe
Kunz - Martin Seifert
Kaltwasser - Klaus Dieter Klebsch
Hildegard - Astrid Meyerfeldt
Norbert - Bernhard Schütz |
Inhalt: |
Herbert Schneider, Chef der Firma „Luft
und Wasser“, wird entführt. Fünf Millionen
fordert der Entführer. Schneiders Frau Hildegard reagiert eher
gleichgültig auf die Lösegeldforderung. Auch
lässt sie sich ihre Vorfreude auf die Nacht mit Doktor
Kaltwasser, dem Kollegen ihres Mannes, nicht nehmen. Während
Schneider dem Entführer eine Lektion in Betriebswirtschaft
erteilt, gerät Kaltwasser in Panik, denn die Firma ist pleite
und ohne das spekulative Denken Schneiders verloren. Wie ihn retten,
wenn keiner weiß, wo die Millionen stecken? Es beginnt ein
Spiel ums Geld, das schließlich blutig endet.
Werner Buhss, geboren 1949, studierte an der Filmhochschule
Babelsberg; er ist Übersetzer, Autor und Regisseur
für Theater und Hörspiel. 1996 erhielt er den
Mülheimer Dramatiker-Preis.
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Bemerkungen:
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Werner Buhss hat hier ein bitterböses
Hörspiel geschrieben, das zwar ungewöhnlich, aber
nicht uninteressant ist. Das Spiel um den entführten
Firmenchef, bei dem nichts zu holen ist und so für alle
Beteiligten ganz andere Voraussetzungen entstehen, als man sie
eigentlich vermuten würde, kann sich durchweg hören
lassen. Mit dem letztlich bitterbösen Ende schafft man zudem
einen würdigen Abschluss diese "Dreiviertelstünders".
Die überschaubare Sprecherriege allein ist schon eine Klasse
für sich. Ein Rolf Hoppe oder ein Klaus Dieter Klebsch
könnten auch das Vorlesen des Telefonbuchs zu einem Fest
für die Ohren machen. Hier dürfen sie in dieser guten
Geschichte glänzen. Sie ragen damit aus dem ohnehin guten
Sprecherfeld noch heraus.
Trotz - oder gerade wegen - der eingeschränkten Szenerie ist
dieses Hörspiel gut gelungen. Es macht einfach Spaß
dieser rabenschwarzen Geschichte zu lauschen. Ein vielleicht
ungewöhnlicher, aber immer noch ein guter "Buhss".
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