Marmorbild

Von Joseph von Eichendorff

Eichendorff spielt mit dem romantischen Grundthema vom verlorenen und wiederzufindenden Paradies. Florio, ein junger Dichter, begegnet auf der Reise nach Lucca dem Sänger Fortunato, dem auf einem Fest der mephistophelische Ritter Donati gegenübertritt. Schwankend zwischen den beiden Freunden, welche die erlösende und die dämonische Kraft der Poesie symbolisieren, verlässt Florio nachts die Herberge und verfällt dem Zauber des marmornen Venusbildes, dessen Anblick im nächtlichen Garten eine unbestimmte Sehnsucht in ihm zurücklässt ...

Joseph von Eichendorff (1788-1857). Neben seinen lyrischen und erzählerischen Werken Dramen, Essays und Calderón-Übersetzungen.

Bearbeitung und Regie: Gert Westphal
Musik: Bernd Scholz
Darsteller: Joana Maria Gorvin, Klaus Kammer, Erik Schumann u.a.

Produktion: Südwestfunk 1954

61 Min.



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