| Meitlibueb Musik: Domenico Ferrari Dialektbearbeitung und Regie: Reto Ott DRS 2004 51 Min. Mit: Marena Brändle (Teresa), Sabina Schneebeli (Mutter), Ernst Sigrist (Vater), Elisa Plüss (Freundin), Maja Stolle (Grossmutter), Albert Freuler (Arzt), Laszlo Schneider (Anil), Miriam Japp (Gynäkologin), Isabel Schaerer (Bibliothekarin) Im letzten Jahr hat der Fall der südamerikanischen Wunderläuferin Caster Semenya die Welt bewegt. Schon bald nach dem Sieg der 18jährigen an der Leichtathletik-Weltmeisterschaft wurden Gerüchte laut, Semenya könnte ein «Zwitter» sein. Damit rückte ein medizinisches Phänomen in den Fokus der Öffentlichkeit, das immer noch einem starken Tabu unterliegt: Intersexualität. Intersexualität - nicht zu verwechseln mit Transsexualität - ist keine Krankheit, sondern der seltene, zumeist genetisch bedingte Sonderfall, dass ein Mensch zwischen den Geschlechtern geboren wird. Mundart-Hörspiel von Emma Donoghue. Sie erzählt die fiktive Geschichte des Mädchens Teresa, das mit 13 Jahren erfährt, dass sie biologisch gesehen ein Bub ist. Der Schock für das Mädchen und seine Eltern ist riesig, zumal sie von ärztlicher Seite nicht sehr viel mehr erfahren, als dass eine Operation unumgänglich sei. Doch Teresa beginnt sich zu wehren und sucht sich ihren Weg auf eigene Faust. Emma Donoghue wurde 1969 in Dublin geboren und lebt heute in Kanada. Das Hörspiel 'Mix' - wie 'Meitlibueb' im Original heisst - hat sie 2003 für die BBC geschrieben. Reto Ott hat es übersetzt und an schweizerische Verhältnisse angepasst. |
||
![]() |
||