Gast-Spiele - Misafir
(aus der Reihe "Merhaba Türkiye - Guten Tag, Türkei") |
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Autor: |
Deniz Bașpinar |
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Produktion / Yapım: |
wdr 2008 |
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Regie / Reji: |
Uwe Schareck und Murad Bayraktar |
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Länge / Yaklașık: |
43 Min. |
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Mitwirkende: |
Deutsche Fassung: Taies Farzan, Rudolf Kowalslki, Dennis Moschitto u. a.
Türkische Fassung: Taies Farzan, Tayfun Bademsoy, Cenk Basoglu u. a.
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Inhalt: |
Almanya‘da bir evde yapilan özel bir e¸ slencedeyiz.
Burada 35 ya¸ sindaki
Leyla ülkede ya¸ sayan Türkiye kökenlilerin sikça kar¸ sila¸ sti¸ si
önyargilarla yüzle¸ smek zorunda kaliyor. Ancak Leyla‘nin kendi dünyasi da
birçok kli¸ se ile dolu. Kendinden emin, kimi zaman gözü pek ve nüktedân
diyaloglar, mantikli ve uyumlu bir karakter silsilesi yoluyla yazar her iki
baki¸ s açisini da hicvediyor.
Eine Partysituation: Unter vielen
Deutschen begegnen der 35-jährigen Leyla die gängigen Vorurteile gegen Türkinnen
und Türken. Doch auch ihre Welt hat bestimmte Klischeevorstellungen. Frech und
selbstbewusst, in pointierten Dialogen und mit stimmigen Charakteren, nimmt die
Autorin beide Haltungen aufs Korn. |
Bemerkungen: |
"Gast-Spiele" ist das Gewinnerhörspiel des ersten
deutsch-türkischen Hörspielwettbewerbs des WDR "Sind sie zu
fremd, bist du zu deutsch", der vom Multikulti-Kanal des WDR, Funkhaus
Europa, initiiert wurde. Das Thema hat Deniz Bașpinar sehr gut
umgesetzt. Er nutzt eine einfache Geschichte, um viele Vorturteile
und Klischees anzusprechen, deren Hintergründe zu beleuchten und
zum Teil auch ihre Absurdität aufzuzeigen. Er schafft es in knapp
45 Minuten viel Stoff unterzubringen, der sicherlich vielen Hörer
noch viel Unbekanntes und -erkanntes näherbringen dürfte.
Die technische Umsetzung bewegt sich zwar auf einem recht einfachen
Niveau, allerdings gibt die beschriebene Szenerie auch nicht viele
Möglichkeiten zu großen Klangeskapaden. Die Kulissen
genügen stets, um die Handlung plausibel zu machen.
Taies Farzan spricht die Hauptrolle zwar recht unkonventionell. Ihre
Lockerheit passt aber recht gut dahin und genügt einer
glaubwürdigen Darstellung vollkommen. Diese Unverbrauchtheit
findet sich auch im restlichen Cast, selbst gestandene und routinierte
Sprecher haben sich offenbar davon anstecken lassen.
Ein witziges und sehr interessantes Hörspiel, das mehr in den
kleinen inhaltlichen Details überzeugt, als mit dem etwas
einfacheren Plot. |
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