Monsieur Perrichons Reise
von Eugène Labiche

Übersetzung und Radiobearbeitung: René Scheibli
Musik: Emil Moser
Regie: Walter Wefel
DRS 1965
80 Min.


Mit Walter Richter (Monsieur Perrichon), Eva Maria Duhan (Madame Perrichon), Gabriele Marti (Henriette, ihre Tochter), René Scheibli (Armand Desroches), Wolfgang Schwarz (Daniel Savary), Klaus Steiger (Majorin, ein Freund), Johannes von Spallart (Hauptmann Mathieu), Karl Wagner (Jean, Diener bei Perichons)


«Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen», sagt man. Besonders, wenn der Betreffende anno 1860, als Eisenbahnfahrten noch Exklusivcharakter hatten, zum erstenmal samt Frau und heiratsfähiger Tochter eine Ferienreise in die Alpen unternimmt. Verständlich also, dass Monsieur Perrichon ziemlich aufgeregt ist.

Entsprechend turbulent entwickelt sich das Geschehen, und schliesslich kommt es wie es kommen muss, wenn auch anders, als Monsieur Perrichon es sich anfänglich ausgedacht hat.

Eugène Labich (1815-1888) soll rund hundertsechzig Farcen, Vaudevilles und Komödien verfasst haben. Einige schrieb er, um gewisse Ticks oder Besonderheiten zeitgenössischer Publikumslieblinge ausnützen zu können, andere wiederum pfefferte er rasend schnell hin, um ungeduldige Theaterdirektoren zufriedenzustellen und wurde dadurch manchmal das Opfer seines Erfolges. «Le Voyage de M. Perrichon» zählt zu seinen gelungenen kleinen Meisterwerken.

 
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