| Mord ist ein Kinderspiel |
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Autor: |
Tauno Yliruusi |
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Produktion: |
WDR 1983 |
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Regie: |
Oswald Döpke |
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Bearbeitung: |
Anu Pyykönen-Stohner / Friedbert Stohner |
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Länge: |
51 Min. |
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Mitwirkende: |
Manki: Hans Korte
Talvia: Manfred Schmidt
Mäkinen: Rüdiger Bahr
Aro:
Hans Stetter
Laurila: Thomas Holtzmann
Linkola: Michael
Habeck
Oulainen: Felix von Manteuffel
Der Anwalt: Hans-Günter
Martens
Die Frau im Hotel: Maria Singer |
Inhalt: |
Kommissar Manki hat sieben seiner Nachwuchskriminalisten zu einem Seminar in
eine abgelegene Villa eingeladen. Kaum sind alle Gäste eingetroffen, da ist
einer von ihnen schon wieder verschwunden. Zunächst glauben alle an einen
Scherz, doch als sie ihren Kollegen ermordet auffinden, wird ihnen der Ernst der
Lage bewußt. So sehr sich die Kriminalisten auch bemühen, sie können nicht
verhindern, daß der Mörder ihre Reihen mit grausamer Präzision immer weiter
dezimiert. |
Bemerkungen: |
"Mord ist ein Kinderspiel" ist einer der ersten Radiokrimis, den ich gehört habe
und ist mitverantwortlich, dass mir dieses Medium so ans Herz gewachsen
ist.
Die Geschichte folgt grundsätzlich dem "Zehn-kleine-Negerlein-Prinzip"
und zieht seine Spannung aus dem immer kleiner werdenden Täterkreis, aber auch
aus dem besonderen Spannungsverhältnis zwischen Marttila und
Manki.
Hierzu trägt natürlich auch die exzellente Sprecherleistung von
Matthias Ponnier und insbesondere Hans Korte ein, den ich so herrlich böse
selten gehört habe.
Hinter diesen beiden Rollen können die anderen kaum
glänzen, denn ihre Figuren sind zu gleichförmig angelegt, als dass man hier
besondere Facetten bilden könnte.
Der Knalleffekt am Ende ist recht
überraschend, wenngleich die Lösung etwas zweifelhaft ist und einige Fragen
offen lässt. Gerade dies macht den Fall aber erst richtig
originell.
Daher ist "Mord ist ein Kinderspiel" ein Radiokrimi, der -
nicht nur aufgrund des Nostalgiebonusses - die Höchstwertung verdient hat.
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