| Moses |
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Autor: |
Karlheinz Koinegg |
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Produktion: |
WDR 2003 - der hörverlag |
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Regie: |
Angeli Backhausen |
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Musik: |
James Reynolds |
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Länge: |
171 Min. |
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Mitwirkende: |
Moses: Matthias Haase
Erzähler und Josua: Martin Bross
Aaron: Konstantin
Graudus
Miriam: Cathlen Gawlich
Samiri: Siemen Rühaak
Sebulon: Peer
Augustinski
Nafthali: Helmut Krauss
Nefahothep: Gunter Schoß
Gott:
Christian Brückner
Pharao: Peter Davor
Amram: Horst Mendroch
Jochebe:
Angelika Bartsch
Termotis: Sascha Icks
Zepora: Gabrielle Odinis
Jitro:
Alexander Grill
Heinz Baumeister, Paul Faßnacht, Gregor Höppner, Jochen
Kolenda, Gereon Nußbaum, Simon Roden, Gina Schmitz, Reinhard Schulat, Josef
Tratnik, Marius Wurth, u.a. |
Inhalt: |
"Ich erinnere mich der Alten Tage, und über die Urzeit sinne ich nach ..."
So könnte ein Märchen aus 1001 Nacht beginnen. Und ein Märchen aus 1001
Nacht ist die Geschichte des Moses tatsächlich. Von einem Kind erzählt sie, das
im Schilf ausgesetzt wird, um im Glanz des ägyptischen Pharaonenhofes
aufzuwachsen. Von einem Stotterer, der mit Gott "wie mit einem Freund" spricht.
Von Zauberern, die Stöcke in Schlangen, Staub in Mücken und Wasser in Blut
verwandeln. Brot, das vom Himmel regnet, Meere, die sich teilen, wandernde
Säulen aus Feuer - und das sind noch die kleinsten Wunder! Denn schon als Moses
in der Bergeseinsamkeit die Stimme Gottes aus dem Dornbusch hört, begreift er,
dass das allergrößte Wunder unsichtbar ist. Und dieses unsichtbare Wunder gibt
ihm einen unmöglichen Auftrag - einen Auftrag, der die Welt verändern wird.
Karlheinz Koinegg wurde 1960 am Niederrhein geboren und lebt heute in
Berlin. Für den WDR hat er viele Kinderhörspiele geschrieben, darunter "Die
Abenteuer und Irrfahrten des Odysseus" (1998), "König Artus und die Ritter der
Tafelrunde" (2005) und "Jesus und die Mühlen von Cölln" (2006). Für seine
Bearbeitung von Tahar Ben Jellouns "Papa, was ist der Islam?" erhielt er 2004
den CIVIS-Preis der ARD.
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Bemerkungen: |
Karlheinz Koinegg widmet sich mal wieder einem
religiösen Thema und zieht dieses auf seine bekannt bewährte
und unterhaltsame Art auf. Er erzählt die Lebensgeschichte
von Moses sehr anschaulich und kindgerecht. Dabei bedient er sich auch
kleinerer fiktiver Figuren und Szenen, die er mit viel Humor agieren
lässt. So schafft er es, dass die Geschichte mit viel Witz
dargeboten, aber gleichzeitig nicht auf religiösen
Gefühlen herumgetrampelt wird. Zwar gibt es einige
Merkwürdigkeiten in der Geschichte selbst, die sind aber in den
seltensten Fällen Koinegg anzulasten, sondern finden sich schon in
der Vorlage.
Bei den Sprechern gibt es nur ein Highlight und das ist das ganze Team.
Hier jemanden hervorzuheben, wäre unfair den anderen
gegenüber. Durch die Bank hat man solide und gestandene
Radiosprecher geholt, die allesamt in ihren Rollen überzeugen
können. Das größte Kompliment muss man daher an
die Regie und das Besetzungsbüro richten, die hier nicht nur gute
Ideen hatten, sondern die auch vor allem umzusetzen wussten.
Die Musik stammt von James Reynolds, der hier einen der Handlung
angemessenen Score vorlegt. Die gelungene musikalische Untermalung
sorgt dafür, dass sich der Hörer sehr gut in die Zeit des
Geschehens versetzen kann.
"Moses" ist ein echter Koinegg. Entsprechend werden seine Fans auch
diese Produktion lieben, wenngleich er seine ganze Klasse aufgrund
der starren Vorlage nicht ganz ausspielen konnte. |
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