Mozart auf der Reise nach Prag
  Autor: Eduard Mörike
  Produktion: SWR 2004
Regie: Heinz von Cramer
  Länge: 85 Min.

Mitwirkende:

Der Autor: Martin Schwab
Mozart: Mathias Kahler
Konstanze: Pia Podgornik
Der Graf: Erich Auer
Die Gräfin: Bibiana Zeller
Max: Andreas Schlager
Eugenie: Eva-Maria Salcher
Baron: Georg Mitterstieler
Franziska: Ursula Scheidle
Gärtner: Ernst Konarek

Inhalt:

Es ist ein klarer, sonniger Herbsttag des Jahres 1787. Beim Schloß des Grafen von Schinzberg macht Wolfgang Amadeus Mozart eine kurze Rast. Er ist mit seiner Ehefrau Constanze auf dem Weg nach Prag, wo sein »Don Giovanni« uraufgeführt werden soll, den er noch gar nicht vollendet hat.
Mozart wird ins Schloß geladen, wo die gräfliche Familie gerade die Verlobung der Nichte Eugenie feiert. Das Fest findet seinen Höhepunkt, als Mozart sich an den Flügel setzt und aus seiner Oper vorspielt. Während die Gesellschaft begeistert reagiert, spürt einzig Eugenie die Unausweichlichkeit seines nahen Todes, dass er sich »schnell und unaufhaltsam in seiner eigenen Glut« verzehren werde. Mozart und Constanze brechen am nächsten Tag nach Prag auf.
Erst als 50jähriger schrieb Mörike diese Meisternovelle, in der er die Themenverknüpfung »Liebe und Tod« sowie »Jugend und Tod« an einer fiktiven Momentaufnahme aus Mozarts Biografie exemplarisch darstellt.
In der Hörspielfassung kommt es im Schloß des Grafen wie zufällig zu einer Art heiterer, hausmusikalischer Teilaufführung seiner Don Juan-Oper, über die sich aber mit der bevorstehenden Weiterreise bedrückende Ahnungen legen.






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